Nicht nur in den letzten Runden des Türkei GP musste Fernando Alonso hart kämpfen - auch in der Weltmeisterschaft erwartet sein Chefingenieur Pat Symonds einen "Kampf bis zum Schluss", aus dem er "an der Spitze" hervorgehen möchte.
Allem Optimismus zum Trotz musste Flavio Briatore eingestehen: "Wir hatten hier nicht die Performance, um Ferrari im direkten Zweikampf zu schlagen." Dafür halfen den Franzosen diverse Zwischenfälle wie die Safety-Car-Phase oder Michael Schumachers Fahrfehler. "Wir haben alle Möglichkeiten genutzt und keinen Fehler gemacht", spielte er auf die rote Schwäche an. "Fernando fuhr wie ein Weltmeister, ließ sich nicht unter Druck setzen und hat seinen WM-Vorsprung ausgebaut."
Was hatte der WM-Leader nach so viel Lob vom Teamboss zu sagen? "Wir waren am Freitag weit weg von Ferrari, aber wir wussten, dass wir uns verbessern würden und so kam es auch", gab er einen Abriss des Rennwochenendes wieder. "Das Rennen hat bewiesen, dass wir noch etwas aufholen müssen, aber ich bin für die letzten Rennen optimistisch."
Die einzige Schwachstelle sieht er beim nächsten Rennen in Italien. "Monza wird für uns wahrscheinlich das härteste Rennen, da die Charakteristik Ferrari entgegenkommt, aber ich bin zuversichtlich, dass wir in den letzten Rennen gewinnen können."



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