"Es ist 50 zu 50 zwischen Formel 1 und Nascar", sagte Jaques Villeneuves Sprecher Yan Lefort gegenüber CP. Damit ist also eine Rückkehr Villeneuves in die Formel 1 noch nicht ganz vom Tisch. Allerdings sagte Lefort auch, dass noch nichts unterschrieben sei. Bei den noch freien Cockpits in der Königsklasse des Motorsports könnte es dann schon etwas schwierig werden, etwas zu bekommen.

"Wir müssen abwarten und schauen, was der beste Deal ist", meinte Lefort. Die Abwartetaktik dürfte in der gerade sehr heißen Silly Season allerdings die falsche sein. Denn hinter den Kulissen wird bereits eifrig an den Fahrerformationen für das nächste Jahr gebastelt, was nicht zuletzt der gestrige Montag eindrucksvoll bewiesen hat, mit Jaques Villeneuves rauswurf bei BMW, Mark Webbers Verpflichtung bei Red Bull und der damit indirekten Entlassung von Christian Klien.

Aber egal wie es ausgeht, Villeneuve wird auf jeden Fall mit einem etwas dickeren Bankkonto in das nächste Jahr gehen. So meinte Lefort nämlich: "BMW wird die Vertragsbedingungen von Jaques respektieren." Und da der Kanadier gezwungen wurde, seine Arbeit bei BMW Sauber früher zu beenden, steht ihm noch ein wenig Geld zu. Lefort erwähnte die Summe von sechs Millionen Dollar.