Nach einem "turbulenten" Rennen freute sich Ralf Schumacher darüber "drei Punkte" mitnehmen zu dürfen - das ist mehr, als er sich nach der Anfangsphase des Rennens erträumen durfte. Denn auf nasser Bahn waren die Bridgestone-Pneus ihren französischen Pendants schlichtweg unterlegen. "Es war wie auf Eis", klagte Ralf, der Schwerstarbeit verrichten musste, um seinen TF106B auf der Strecke zu halten. Eine Chance auf ein besseres Ergebnis verlor Ralf, weil er sich in der Safety Car-Phase im Gegensatz zu seinem Bruder nicht zurückrunden konnte.

"Unser Wochenende hat gut begonnen, aber von diesem Ergebnis bin ich sehr enttäuscht", zeigte sich Teamchef Tsutomu Tomita nicht so zufrieden wie sein Pilot. Vielleicht hängt dies auch damit zusammen, dass Jarno Trulli ein "komplett chaotisches" Rennen erlebte.

Schon am Start wurde er von hinten angeschoben und verlor einige Positionen. Danach hatte auch er die bekannten Reifenprobleme, die sich bei zunehmendem Regen noch verschlimmerten. "Dann stoppte ich eine Runde vor der Safety Car-Phase und wurde auch noch hinter dem Safety-Car aufgehalten." Insgesamt ging also so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. "Das hat mein Rennen ruiniert", klagte der Pechvogel. "Wir hätten heute Punkte holen sollen, aber heute ging einfach alles schief." Am Ende fiel Jarno "stilgerecht" mit einem Motorschaden aus.