Nick Heidfeld erlebte das ähnliche Phänomen, von dem schon Nico Rosberg berichtet hatte. Der Grip steigerte sich beim Qualifying in Ungarn und dadurch war es für ihn wirklich schwieriger zu fahren. "Unter diesen veränderten Bedingungen hat die Balance eben einfach nicht mehr gepasst", schreibt er in seinem motorsport-magazin.com Tagebuch. Zusätzlich dazu, wurmt es ihn auch ein wenig, dass ihn sein Teamkollege Robert Kubica gleich bei der Premiere hinter sich gelassen hatte. "Aber das muss man anerkennen", meint Heidfeld.
Denn abgesehen von diesen kleinen Widrigkeiten bilanziert der Mönchengladbacher eigentlich recht positiv. "Wir haben hier insgesamt besser ausgesehen als zuletzt in Hockenheim und davor in Magny-Cours. Ein paar Schnelle haben wir aus eigener Kraft hinter uns gelassen", schreibt er. Zwar ist ihm auch bewusst, dass Fernando Alonso und Michael Schumacher ohne ihre Zeitstrafen vor ihm gewesen wären, sein Bedauern darüber hält sich aber in Grenzen.
Sein Ausblick auf das Rennen ist jedenfalls positiv. Zwar muss er dann damit rechnen, dass sich Michael Schumacher, der direkt hinter ihm startet, gleich einmal an ihm vorbeiquetschen wird wollen, darüber macht er sich aber anscheinend noch keine Gedanken. Laut seinen Aussagen im Tagebuch sollte die Reifenwahl passen und die Strategie auch. Das Wichtigste kommt aber natürlich am Anfang. "Erstmal wünsche ich mir einen guten Start. Die letzten beiden waren nicht so gut wie die zu Saisonbeginn", meint Heidfeld.

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