"So etwas passiert jeden Tag", sagte Fernando Alonso, nachdem ihn die Rennkommissare wegen seiner Handzeichen und "Brake-Testing"-Aktion gegen Robert Doornbos zitiert hatten. "Handzeichen sind überhaupt nichts Besonderes."
Das empfand übrigens auch das vermeintliche Opfer so: "Ich fand die ganze Sache gar nicht so schlimm, ich kann Fernandos Reaktion sogar verstehen, ich war ihm ein bisschen im Weg, er ist der Weltmeister - es war eigentlich eine ganz normale Sache."
Doch aus der ganz normalen Sache wurde ein Staatsstreich: Alonso werden im Qualifying in allen drei Sessions, so er diese denn erreichen sollte, zwei Sekunden auf seine Rundenzeiten aufgebrummt. Mehr als "kein Kommentar" hatte der Spanier dazu nicht zu sagen.
Dafür aber Pedro de la Rosa: "Das ist eine viel zu harte Strafe, für mich ist das so nicht nachvollziehbar", stellte er sich hinter seinen Landsmann.

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