Vor einigen Wochen hätte das wohl niemand geglaubt: Fernando und Renault stehen in der Startaufstellung von Hockenheim nur auf Platz 7. "Wir haben heute unsere Reifen nie richtig zum Arbeiten bekommen", beschwerte sich der Spanier. "Wir hatten zu wenig Grip und müssen untersuchen, woran das gelegen hat", fügte Flavio Briatore hinzu. Das Verbot der so genannten "mass dampers" soll keine Rolle gespielt haben. "Nein, das eher nicht", betonte Briatore.
"Wir sind nicht dort, wo wir gerne gewesen wären, aber wir können morgen mit der Strategie aufholen", sagte Alonso dem spanischen Fernsehen. "Man weiß nie, was die Rivalen machen. P7 ist kein perfekter Startplatz, aber es sind noch einige Runden zu fahren und wir könnten mehr Sprit an Bord haben als so manch anderer."
Zudem baut Chefingenieur Pat Symonds auf die Temperaturen: "Unsere Reifen arbeiteten immer besser als die Temperaturen stiegen - wenn sich dieser Trend fortsetzt, steigen unsere Chancen im Rennen." Trotzdem macht der 7. Platz die Arbeit für Fernando "nicht gerade einfacher".
"Wir waren aber auf Long Runs sehr konkurrenzfähig und müssen jetzt abwarten, wie sich das Rennen entwickelt", prophezeite Alonso. "Hoffentlich schaffen wir es noch auf das Podium."



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