Mit viel Spannung wurde die GPDA-Fahrersitzung am Freitagabend erwartet. Am Ende stand ein Ergebnis, das nach einigen harten Aussagen der Fahrerkollegen nicht ganz so zu erwarten war: Michael Schumacher bleibt weiter im Amt als GPDA-Präsident. Zumindest bis zum Sommer, dann stehen ohnehin Neuwahlen an.

Nach einem halbstündigen Meeting hinter verschlossenen Toren entschieden sich die Mitglieder dafür, dass es keinen Grund gebe einen Rücktritt des Deutschen zu fordern. Einer der Gründe dafür könnte sein, dass Schumacher viel für die Sicherheit der Fahrer getan und umgesetzt hat, was ohne ihn zukünftig leiden könnte.

Der Fall Schumacher habe dabei "am Ende" der Agenda gestanden und wurde laut David Coulthard "geklärt". Alle hätten eine persönliche Meinung zu den Vorfällen aus Monaco und wären mit der Entscheidung der Stewards einverstanden. Somit werden die Fahrer auch weiterhin von Coulthard, Trulli und Schumacher vertreten.

Mit Kimi Räikkönen, Mark Webber, Fernando Alonso, Juan Pablo Montoya, Heikki Kovalainen, Franck Montagny und Anthony Davidson fehlten sieben Fahrer bei der Sitzung.