Das neue Qualifying-Format bereitet Fahren und Teams schon auf normalen Strecken ein gewisses Kopfzerbrechen und der übliche Spruch "ich bin auf meiner schnellen Runde auf Verkehr aufgelaufen" ist wieder zu Standardaussage der Piloten geworden. Nach den letzten Jahren des Einzel-Qualifyings werden dieses Jahr auch in Monaco zum ersten Mal wieder alle Boliden gleichzeitig einer schnellen Zeit nachjagen. Ob das immer gut gehen wird, bleibt abzuwarten. Williams-Pilot Mark Webber macht sich jedoch Sorgen, dass es zum einen oder anderen Zwischenfall kommen könnte.
Besonders die ersten fünfzehn Minuten, in denen wirklich alle Zweiundzwanzig eine schnelle Runde hinlegen müssen um weiterzukommen, sieht der Australier als potentiell gefährlich an. "Die erste Session wird sehr hart," sagte zu Autosort. "Besonders den Rookies wurde erklärt, dass sie nicht zu langsam fahren dürften um keinen Unfall zu verursachen. Und, dass sie, wenn sie auf einer langsameren Runde sind, immer in den Rückspiegel schauen müssen."
"Wenn man etwas langsamer macht, ist ein anderes Auto unglaublich schnell an einem dran." Natürlich würde man so auch mehr oder gute Ausreden haben, sollte man die erste Runde nicht überstehen, er hoffe aber, dass er keine nötig haben werde, wird Webber zitiert. "Solange es nicht gefährlich ist, denke ich, werden die Leute vernünftig genug sein, keine allzu großen Geschwindigkeitsunterschiede zuzulassen. Das ist es, wovor man Angst hat und das wollen wir nicht."
Bereits in den bisherigen Rennen der Saison gab es immer wieder Probleme, als Fahrer von langsameren Autos aufgehalten wurden. In Monaco, wo überholen praktisch unmöglich und es auch keine leichte Aufgabe ist, den anderen immer schnell aus dem Weg zu gehen, wird es eine Herausforderung für sich werden, eine freie Runde zu finden. Das Problem sei aber schon diskutiert worden, erklärte Webber. "Die erfahrenen Jungs kennen die Regeln, aber hin und wieder erwischt es einen dann doch."

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