Vitantonio Liuzzi ist im Fahrerlager von Barcelona mit einer im Red Bull KTM Style lackierten Motocross-Maschine unterwegs, mit der er zum Beispiel auch mal seinem alten Arden-Team und Michael Ammermüller im GP2-Paddock einen Besuch abstattete.

Beim Versuch, die Maschine abzustellen und aufzubocken, hatte Liuzzi jedoch einige Mühe - auf den freundlich gemeinten Hinweis, "aber nichts kaputt machen", grinste der Italiener nur: "Eher macht das Ding mich kaputt - ich bin nun mal kein Motorradfahrer."

Ein Tischfußballer normalerweise schon eher - wenn auch manchmal einer mit sehr viel Temperament: Bei der traditionellen Red Bull Party in der Energy Station am Donnerstagabend lieferte sich Liuzzi mit einigen Mechanikern so heiße Fights, dass die kleinen Bälle von der Dachterrasse bis auf die tiefergelegene Ebene der Energystation flogen.

Im übrigen ärgert sich der Italiener immer noch ein bisschen über den frühen Ausfall am Nürburgring, als er sich ja von Ralf Schumacher am Start abgeschossen fühlte. "Das wäre eines der Rennen gewesen, bei dem wir vielleicht hätten glänzen können", meinte er gegenüber motorsport-magazin.com. "Hier in Barcelona wird es bestimmt noch schwieriger, bei den vielen schnellen Kurven können wir die Vorteile unserer Motorcharakteristik nicht so richtig ausspielen und aerodynamisch sind wir vielleicht noch nicht die Allerstärksten..."