Gerhard Berger, Teamchef und Anteilseigner des Toro Rosso-Teams, hat jetzt jegliche Gerüchte zurückgewiesen, dass Red Bull an einer Verpflichtung von Juan Pablo Montoya interessiert sei. Montoya, dessen Vertrag mit McLaren Ende dieser Saison ausläuft, wird schon seit einiger Zeit mit Red Bull in Verbindung gebracht. Berger ist jedoch der Auffassung, dass man, wenn man schon Michael Schumacher, Fernando Alonso oder Kimi Räikkönen nicht haben könne, sich auf einen jüngeren Fahrer konzentrieren solle, als auf den 30-jährigen Montoya.
"Wenn ich Michael Schumacher, Alsonso oder Räikkönen nicht haben kann, dann muss ich einen der fünf jungen Fahrer von morgen haben, und Montoya ist nicht unter denen vertreten" so Berger zu Autosport. Diese fünf Fahrer, die der Österreicher als künftige Spitzefahrer der Formel 1 betrachtet sind Heikki Kovalainen, Nico Rosberg, Scott Speed, Vitantonio Liuzzi und Robert Kubica.
Michael Schumacher bei Red Bull ist für Berger jedoch kaum ein Thema. "Ich kann es mir nicht vorstellen, dass Didi (Mateschitz) es schafft, Michael mit Geld von Ferrari wegzulocken." Die einzige Möglichkeit, unter der Berger sich einen Wechsel von Schumacher zu einem anderen Team vorstellen könnte, wäre wenn der Deutsche bei der Scuderia unzufrieden wäre, oder "wenn Räikkönen zu Ferrari wechseln würde und Michael nicht neben ihm fahren möchte, oder auch falls Michael gerne die neue Newey-Ära hier miterleben möchte." Das Hauptziel für die beiden Red Bull Teams müsste es, nach Bergers Meinung, auf alle Fälle aber sein, mit eigenen Fahrern zu arbeiten.

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