Die Bilder an den Freitagen glichen sich bisher stark: Mark Webber und Nico Rosberg standen am Kommandostand, Alexander Wurz spulte im dritten Auto pausenlos Runden ab.
Am Nürburgring soll sich das ändern: "Wir werden unser Freitagnachmittagsprogramm erweitern, um den Fahrern mehr Erfahrung und mehr Zeit für Setup-Arbeiten zu geben", erklärte Technikchef Sam Michael. Dafür wird Cosworth besonders auf den CA2006-Motor aufpassen.
Nico Rosberg dürfte sich über die erhöhte Fahraction freuen. "Es wird toll sein eines meiner Heimrennen zu bestreiten", so der Deutsche. "Ich bin immer gerne hier gefahren und das wird auch in der F1 so sein. Als Team möchten wir die Fortschritte der Tests fortsetzen."
Bei diesen Tests tüftelte Williams ein neues Aerodynamik-Paket für den FW28 aus. "Damit möchten wir unsere Konkurrenzfähigkeit steigern", kündigte Michael an. "Der Nürburgring liegt Williams traditionell sehr gut und so soll es auch in diesem Jahr sein."
Aber nicht nur die Performance zählt: "Obwohl unsere Qualifying- und Rennpace in Imola nicht besonders stark war", sagt Mark Webber, "nehmen wir einen positiven Punkt mit: Die Zuverlässigkeit unseres Autos."



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