Bislang übte sich Super Aguri in Bescheidenheit: Jedes Ergebnis wurde als Erfolg gefeiert und die steile Lernkurve in den Mittelpunkt gestellt. Doch mit dem Europa-Auftakt geben die Weißen Gas: Zwar fehlt ihr angekündigter neuer Wagen noch, dennoch peilt Teamboss Aguri Suzuki den ersten Quantensprung an.

"Die Zeitenunterschiede zwischen Super Aguri F1 und den anderen Teams werden mit jedem Rennen geringer und heute waren wir sehr nah dran", bilanzierte der Japaner. All die harte Arbeit des Teams zahle sich nun endlich in diesen Fortschritten aus. "Unsere Fahrer machen gute Starts und deswegen hoffe ich, dass wir vor beide Midland-Autos gelangen und diese Position bis zum Rennende halten können."

Sollte dies gelingen, würde man damit die russisch-kanadisch-britische Seilschaft von MF1 Racing Lügen strafen: Denn auch diese betonte nach dem Qualifying, dass die Lücke zur Konkurrenz geringer geworden sei. Allerdings meinten sie natürlich jene Lücke nach vorne zu Toro Rosso und nicht jene im Rückspiegel zu Super Aguri.