Nach den ersten drei Überseerennen findet erst in drei Wochen, am 23. April, der nächste Grand Prix statt, wenn die Formel 1 in Imola ihr Europadebüt gibt. Die Formel 1-Teams haben also gute zwei Wochen Zeit, um ihre Boliden bei ausgiebigen Testfahrten auf Vordermann zu bringen. Schon in dieser Woche wird auf zwei Rennstrecken getestet.
Schon heute Dienstag ging es im italienischen Vallelunga, nahe Rom, zur Sache. Ferrari arbeitet dort mit Luca Badoer und Marc Gené an jenen neuen Komponenten, die Ferrari in Imola aus der Krise bringen sollen. Und auch Honda laboriert an zu kalten Reifen, die Japaner werden ebenfalls in Vallelunga ans Werk gehen. Und Williams-Tester Alex Wurz wird dort an jenem Antriebsproblem arbeiten, welches dem Australier Mark Webber in dessen Heim-GP eine Zielankunft und mögliche WM-Punkte gekostet hat.
Ab Mittwoch wird auch wieder an der französischen Paul Ricard-Strecke in Le Castellet getestet. Dort werden Renault, McLaren-Mercedes, Toyota, BMW Sauber und Red Bull Racing erwartet. Letztere werden jenen Zweitagestest abhalten, bei dem man Tonio Liuzzi vom Schwesterteam Toro Rosso als "Leihgabe" einsetzen möchte.

diese Formel 1 Nachricht