Juan Pablo Montoya wird in der Presse schon seit Wochen als neuer Fahrer bei Renault oder auch Red Bull gehandelt. Angeblich sollen sogar schon konkrete Gespräche mit den Teams geführt worden sein um die beste Möglichkeit für den 30-jährigen auszuloten. Jetzt meldete sich Montoya selbst zu Wort und bekannte sich erst einmal ganz klar zu seinem momentanen Arbeitgeber. Er würde erst Ende des Jahres eine Entscheidung treffen, wie es nächste Saison weitergehen soll, sagte der Kolumbianer zu Reportern. "Momentan fahre ich bei McLaren und ich konzentriere mich auf diese Saison. Ich versuche, meinen Job so gut es geht zu tun und wenn es dann soweit ist, werden wir entscheiden, wie es weitergeht."
Montoyas Vertrag bei den Briten läuft Ende dieses Jahres aus und Renault-Pilot Fernando Alonso steht schon als ein neuer Fahrer bei McLaren für 2007 fest. Auch Teamkollege Kimi Räikkönen, dessen Vertrag ebenfalls Ende 2006 endet, wird in der Wechselbörse bereits heiß gehandelt und immer wieder mit einem Wechsel zu Ferrari in Verbindung gebracht. Sollte er sich jedoch entscheiden, doch bei McLaren zu bleiben, wäre für Montoya dort wohl kein Platz mehr und so hängt viel von der Entscheidung des Finnen ab, wie die Zukunft seines Teamkollegen aussehen wird. "Wie jeder andere schaue ich mich natürlich auch um," sagte Montoya zu Autosprint, "aber alles, was man dauernd hört ist, dass Räikkönen zu Ferrari gehen wird. Oder es gibt Leute die sagen, er will zu Renault oder zu BMW et cetera. Man hört immer nur Kimi."
Juan Pablo Montoya macht sich, wie auch immer Räikkönens Entscheidung ausfallen mag, keine Sorgen, dass er am Ende vielleicht ohne Cockpit dastehen könnte. "Es könnte ein Platz bei Toyota frei werden, BMW wird versuchen müssen, sich zu verbessern und das gleiche gilt auch für Renault. Wenn man sich umsieht, gibt es jede Menge freie Plätze." Als Deadline hat sich Montoya das Ende der Saison gesetzt. "Es ist immer besser, wenn man am Ende des Jahres weiß, was man weiter tun wird."

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