Mehrere Länder, u.a. die USA und Australien, haben vergangene Woche bereits offizielle Reisewarnungen für das Land herausgegeben, in dem in 11 Tagen der erste Formel 1 Grand Prix der Saison 2006 stattfinden wird.
In Bahrain selbst ist man sich ebenfalls bewusst, dass die Großveranstaltung Risiken mit sich bringt.
Die Gulf Daily News berichtet heute von bis zu neun geplanten Protestveranstaltungen während des Wochenendes. Vier Autokorsos, vier Demonstrationen und eine Großkundgebung stehen zwischen Freitag und Sonntag auf dem Plan der Demonstranten.
Mindestens eine der Veranstaltungen, die die Freilassung von Gefangenen erreichen will, die im Januar bei einer gewalttätigen Demonstration verhaftet worden waren, ist am Rennsonntag in unmittelbarer Nähe des Sakhir Circuit geplant.
"Wir wollen das Formel 1-Rennen aber nicht stören und werden auch nichts tun, das nicht friedlich ist," versprach einer der Aktivisten. Schon im letzten Jahr wurde im Vorfeld des Rennens viel Wirbel um mögliche terroristische Aktivitäten gemacht. Am Ende blieb glücklicherweise alles friedlich.

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