Vor einigen Jahren wurde die DTM noch despektierlich als Auffangbecken für alternde F1-Stars bezeichnet. Doch Jean Alesi, Heinz-Harald Frentzen oder Mika Häkkinen bewiesen mit ihren Erfolgen und spannenden Rennen, dass die Deutsche Tourenwagen Masters ihren guten Ruf mehr als nur verdient hat.
Mit Christijan Albers und Gary Paffett haben sogar zwei der DTM-Stars der vergangenen Jahre den Sprung in die Königsklasse geschafft und somit den umgekehrten Weg eingeschlagen. Während der ehemalige DTM-Vizemeister Christijan Albers nach einem Jahr bei Minardi in dieser Saison für MF1 Racing an den Start geht, versucht sich der amtierende DTM-Champion Gary Paffet in diesem Jahr als offizieller Testfahrer bei McLaren Mercedes.
Die DTM hinterlässt dieser Schritt in der anstehenden Saison ohne einen Titelverteidiger. Für den Vize-Champion von 2005 und Meister von 2004, Mattias Ekström, bietet das die Gelegenheit seinen Titel zurückzuerobern.
Aber nicht nur deshalb freut sich der Schwede für seinen Ex-Titelrivalen. "Ich freue mich natürlich für Gary und wünsche ihm viel Erfolg. Es ist eine tolle Sache, dass nicht nur Fahrer aus der Formel 1 in die DTM kommen, sondern auch umgekehrt."
Selbst strebt der Audi-Pilot aber keinen Wechsel in die Königsklasse an. "Nein, absolut nicht", verriet er im Interview mit motorsport-magazin.com. "Die Formel 1 hat mich noch nie wirklich interessiert. Wenn man, so wie ich, in den schwedischen Wäldern aufgewachsen ist, dann schlägt das Herz eher für den Rallyesport."



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