Der Tag nach den Dementis. Nachdem die Formel 1-Welt nun von Ferrari und McLaren-Mercedes darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass es, obwohl die Bild-Zeitung das aus "absolut sicherer Quelle" erfahren hat, keinen Vorvertrag zwischen Kimi Räikkönen und Ferrari gibt, und dass es zudem auch keinen Wechsel von Michael Schumacher zu McLaren-Mercedes gibt, sprach der Siebenfachweltmeister im Rahmen der Monza-Tests höchstpersönlich mit Deutschlands größter Tageszeitung.
Zumindest wird der Weltmeister von dieser mit einigen aktuellen Aussagen zitiert. Interessant: Michael Schumacher hätte demnach kein Problem mit einem Teamkollegen namens Kimi Räikkönen. Es klingt geradezu wie eine Einladung nach Maranello: "Ich hätte kein Problem damit, 2007 mit Kimi in einem Team bei Ferrari zu fahren."
Doch da gibt es auch Sätze aus dem Munde des Champions, welche die deutsche Apokalypse einer Schumacher-losen Formel 1 geradezu heraufbeschwört: "Ob und wie es für mich in der Formel 1 nach 2006 weitergeht, das weiß ich nicht." Und: "Ich habe keine Ahnung, wann es Zeit ist für mich aufzuhören. Aber ich glaube nicht, dass ich noch viele Jahre vor mir habe..." Sein angeblicher Wechsel zu McLaren-Mercedes sei "das gleiche Gerücht wie ein Wechsel von Räikkönen zu Ferrari", wird Michael Schumacher zitiert.
Aber nicht nur in Deutschland fürchtet man das Ende der Ära Schumacher. Der Express berichtet von einem höchst besorgten Pfarrer in Maranello, der "inständig betet, dass Michael noch lange bleibt". Ja sogar Rosella, die Köchin eines Restaurants in Maranello, in welchem Schumacher verkehrt, ist entsetzt: "Ich kann es nicht glauben, dass Michael Ferrari verlässt. Aber wer weiß?"
Da wird das folgende brandheiße Bild-Zitat wohl für entspanntes Aufatmen sorgen: "Ich bin gerne in diesem Team. Ich will mich nicht zurückziehen, jetzt, wo es sportlich nicht so gut läuft. Ich kann mir nicht vorstellen, für ein anderes Team zu fahren."

diese Formel 1 Nachricht