Liebe motorsport-magazin.com-Leserinnen und Leser,
Schon als ich aus dem Flugzeug ausstieg, erschlug mich die sprichwörtliche Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit beinahe. Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sind dort wirklich nicht ohne.
Entsprechend folgte dem ersten Härtetest meiner F1-Karriere, dem Debütrennen in Melbourne, gleich der nächste: Das heißeste Rennen der Saison, welches Mensch und Maschine zusetzt wie kaum ein anderer Grand Prix und das mir einen hohen Kräfteverschleiß abverlangte.
Glücklicherweise reiste ich schon eine Woche vorher nach Südostasien, um mich dort bei täglichen Laufeinheiten auf der Strecke an die tropische Hitze und die Bedingungen zu gewöhnen.
Dennoch blieb natürlich genügend Zeit für eine ausgiebige Sightseeing-Tour durch Kuala Lumpur. Wie für jeden Touristen, waren auch für mich die Anblicke der Petronas Twin Towers und des 421 Meter hohen KL Towers besonders beeindruckend.
Der Sepang International Circuit, mit welchem ich gleich nach meiner Ankunft Bekanntschaft machte, ist ebenfalls eine beeindruckende und vor allem eine anspruchsvolle sowie selektive Strecke mit sehr schnellen Kurven.
Umso enttäuschter war ich, dass mein Rennen auf dieser tollen Strecke aus der Feder von Hermann Tilke schon so früh vorbei war.
In der zweiten Rennrunde berührte ich die Bremsen nur ganz leicht, doch ich verlor das Heck meines Minardi sofort auf dem Öl eines der beiden ausgeschiedenen B·A·R. Und das war's dann auch schon mit meinem ersten Auftritt in Malaysia.

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