Formel 1

Als Ferrari-Reservefahrer besteht Möglichkeit - Haas: Vergne und Gutierrez auf Shortlist

Wer sitzt im kommenden Jahr in den Cockpits der beiden Haas-Boliden? Teamgründer Gene Haas spricht Jean-Eric Vergne und Esteban Gutierrez gute Chancen zu.
von Raphaela Scheidl

Motorsport-Magazin.com - Passend zur Halbzeit der aktuellen Formel-1-Saison nehmen die Vorbereitungen für 2016 bei Haas F1 bereits Fahrt auf. Das amerikanische Team feiert im kommenden Jahr sein Debüt in der Königsklasse und muss dementsprechend zwei freie Cockpits besetzen. Demnach beginnt allmählich die heiße Phase in der Fahrerfrage.

Große Chance für Ferrari-Reservefahrer

Zehn Fahrer hatte Teamgründer Gene Haas Anfang Juli auf seiner Wunschliste. "Wir haben eine Liste an Fahrern, an denen wir interessiert sind", bestätigt Haas bei der Einweihung des neuen Haas Factory Outlet Headquarter in Portugal. "In den nächsten Monaten wird es vermutlich einige Änderungen in im aktuellen Fahrerfeld der Formel 1 geben. Wir wollen also erstmal abwarten, und dann schauen, wer Interesse an unserem Projekt zeigt."

Zwei von den drei sind Reservefahrer bei Ferrari, also besteht durchaus die Möglichkeit.
Gene Haas

Doch es sieht fast so aus, als hätte sich die Liste inzwischen verkürzt - Jean-Eric Vergne, Esteban Gutierrez und Nico Hülkenberg gelten als heiße Favoriten für einen Platz im Ferrari-Kundenteam. "Zwei von den drei sind Reservefahrer bei Ferrari, also besteht durchaus die Möglichkeit", spricht der 62-Jährige in Portugal vor allem Ferrari-Reservepiloten Vergne und Gutierrez große Chancen auf einen freien Platz im Haas-Boliden zu.

Es hängt von Hülkenberg ab

Aber auch Force India-Pilot Hülkenberg wäre ein interessanter Kandidat für ein freies Cockpit im amerikanischen F1-Team. "Er fährt für ein anderes Team, die Möglichkeit ihn zu verpflichten, hängt also von seiner Position im Team ab", so Haas. Dennoch möchte sich der Amerikaner aktuell noch alle Möglichkeiten offenhalten. "Jeder Pilot, der aktuell in der F1 fährt, ist jemand, an dem wir interessiert wären", erklärt Haas.


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