Formel 1

Zehn Fahrer auf der Liste - Vergne und Gutierrez Kandidaten für Haas-Cockpit?

Wer sitzt im kommenden Jahr in den Cockpits der beiden Haas-Boliden? Team-Gründer Gene Haas erklärt, dass etwa zehn Namen auf der Kandidatenliste stehen.
von Chris Lugert

Motorsport-Magazin.com - Die Formel-1-Saison 2015 nähert sich der Halbzeit, hinter den Kulissen nimmt die Vorbereitung für 2016 bereits Fahrt auf. Beim Haas F1 Team laufen die Planungen jedoch bereits schon länger, denn das amerikanische Team feiert im kommenden Jahr sein Debüt in der Königsklasse. Entsprechend beginnt allmählich die heiße Phase auch in der Fahrerfrage.

Wir haben eine Liste von zehn Fahrern, auf die wir schauen.
Gene Haas

Gegenüber Motorsport.com klärte Team-Gründer Gene Haas nun über den Stand der Dinge auf. "Wir haben eine Liste von zehn Fahrern, auf die wir schauen", so Haas. "Wir reden besonders mit ihnen und schauen, was für uns machbar ist. Wir wollen unbedingt Fahrer, die aktuell im Feld unterwegs sind und Erfahrung haben", erstellt der Kalifornier ein Profil seiner künftigen Piloten.

Helfen könnte dabei die technisch enge Zusammenarbeit mit Ferrari. Haas bekommt nicht nur die Power Unit sowie viele weitere Komponenten geliefert, sondern darf auch den Windkanal nutzen. Und bekanntermaßen verfügt Ferrari momentan über zwei einsatzwillige Test- bzw. Simulatorfahrer: Esteban Gutierrez und Jean-Eric Vergne.

Kehren Jean-Eric Vergne und/oder Esteban Gutierrez 2016 in den Grid zurück? - Foto: Sutton

"Ich glaube, die Beziehung, die wir zu Ferrari haben, macht für größere Teams den Weg dafür frei, einen Wert in den kleineren Teams zu finden", so Haas. Gegenüber ESPN Mexico äußerte er sich zumindest angetan von Gutierrez. "Ich habe Gutierrez getroffen. Er ist ein guter Junge und talentiert. Zudem ist er bei Ferrari bereits auf einem hohen Level aktiv", stellte er die Vorzüge des Mexikaners hervor.

Namentlich als Kandidat für ein Haas-Cockpit genannt wird seitens Motorsport.com neben den beiden Ferrari-Testern auch Nico Hülkenberg. Zuletzt mehrten sich die Stimmen, der Le-Mans-Sieger habe ein besseres Cockpit verdient. Ob sich Hülkenberg aber auf das Abenteuer einlässt, bei einem gänzlich neuen Team anzuheuern, bleibt abzuwarten.


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