Siebenmal wurde Michael Schumacher Formel 1-Weltmeister – deutscher Sportler des Jahres wurde er bislang jedoch nur ein einziges Mal, und zwar 1995! Erst jetzt hat man ihn zum zweiten Mal mit dieser Auszeichnung geehrt.
Michael Schumacher schlug mit 2460 Stimmen den Langlauf-Gesamtweltcup-Sieger Rene Sommerfeldt (1842 Stimmen) und Radprofi Andreas Klöden (1752 Stimmen), der bei der Tour de France überraschend Zweiter wurde. "Sportlerin des Jahres" wurde die Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer. "Mannschaft des Jahres" wurden die deutschen Hockeyspielerinnen.
Michael Schumacher war bei der Verleihung nicht vor Ort, nahm aber per Videoschaltung teil, der Weltmeister befindet sich mit seiner Familie auf Urlaub in Norwegen. In einem Interview mit seiner Homepage erklärte Schumacher: "Das freut mich sehr, weil das eine Wahl der geballten Kompetenz der Sportjournalisten war. Es ist nun mal schön, wenn man für seine Leistung Anerkennung bekommt, und ich bin sicher, das sehen die anderen Geehrten genauso."
Im Rahmen der Veranstaltung sei wieder einmal über sein Karriereende spekuliert worden. Ob er das nachvollziehen könne, wird Schumacher gefragt. Er antwortet: "Ehrlich gesagt, bald nicht mehr. Ich weiß nicht, warum darüber ständig spekuliert wird - wo ich doch eigentlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit betone, wie viel Spaß und Freude ich bei meinem Sport habe und wie gut ich mich dabei fühle. Ans Aufhören denke ich bestimmt nicht."
Die alte Geschichte – die vielen Siege und Titel, er hat alles erreicht und so deshalb würden manche an seiner Motivation zweifeln. Michael Schumacher sagte dazu, wie schon des öfteren, dass er seinen Sport lieben würde: "Eine stärkere Motivation kann es doch gar nicht geben!"

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