Formel 1

Zukünftig mit Williams kämpfen - Bianchi nach P13 überglücklich

Jules Bianchi und Max Chilton erlebten einen schwierigen Start in Malaysia. Für Bianchi ging des Rennen sehr positiv, für Chilton eher negativ aus.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - An der Spitze tobte in Malaysia der Bär, weshalb nicht auffiel, welche Leistung auch im hinteren Feld vollbracht wurden. Bereits in seinem zweiten Rennen in der Formel 1 fuhr Jules Bianchi in seinem Marussia auf den 13. Rang und konnte sein Glück kaum fassen. "Natürlich bin ich begeistert, heute 13. geworden zu sein, nachdem ich in meinem ersten Rennen am letzten Wochenende schon 15. war", freute sich der Franzose, der nun auf einen positiven Trend hofft. Lob gab es auch von Teamchef John Booth. "Er hat wirklich gute Arbeit geleistet und zu diesem Zeitpunkt in der Saison ist ein 13. Platz sehr willkommen."

Zu Beginn des Rennes sah es für den Marussia-Mann allerdings nicht so gut aus. Durch einen etwas missglückten Start fiel er hinter Caterham zurück und konnte die Pace, die sich zum Ende des ersten Stints entwickelte, nicht ausnützen. "Nach ungefähr 18 Runden konnte ich meine Position zurückerlangen und ab diesem Zeitpunkt war ich sehr glücklich über die Fortschritte", sagte Bianchi, der sich freute, Wiliams-Pilot Pastor Maldonado hinter sich halten zu können. "Das zeigt, dass wir ein Auto haben, mit dem wir zukünftig gegen sie kämpfen können."

Für Teamkollege Max Chilton endete das Rennen weniger erfolgreich, denn er landete auf dem 16. und letzten Rang. "Ich bin bezüglich heute ein bisschen enttäuscht, denn es scheint, als arbeitete eine Menge gegen uns", so der Brite nach seinem zweiten Rennen. Bereits am Start verlor er einige Position, fiel hinter Caterham zurück und wurde im Anschluss immer wieder durch blaue Flaggen aufgehalten. "Die Performance des Autos ist da, aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns und müssen jeden Teil des Rennens optimieren - besonders den Umgang mit den blauen Flaggen."


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