Vicky Chandhok, Präsident der indischen Motorsportbehörde, hat Zweifel am Sinn einer Austragung des Grand Prix in Neu-Delhi am 22. April kommenden Jahres angemeldet. Im neuen vorläufigen Rennkalender für das Jahr 2012, den Bernie Ecclestone kürzlich den Teams vorgelegt hat, ist das Indien-Rennen bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Jahr. Chandhok glaubt, dass so ein Datum für den Lauf nicht gerade ideal wäre.
Nur der Monat Mai sei in Indien im Durchschnitt noch heißer, als der April - im Normalfall sollten vor Ort um die 40 Grad herrschen. "Mit dem April wäre ich gar nicht glücklich, denn da wird es sehr heiß", so der Verbandschef, der aber auch klarstellte: "Wenn es bei April bleibt, werden wir auch dann fahren. Ich glaube aber, dass die kühleren Monate bessere Daten für Indien wären. Vielleicht im März, oder wir fahren eben wieder im Oktober, November oder Dezember."
Whiting wird bereits erwartet
Mit dem Premierenrennen am 30. Oktober 2011 sei man vor diesem Hintergrund selbstredend vollends einverstanden und würde sich darauf freuen, den internationalen Zuschauern eine spektakuläre Show zu bieten. "Ich war schon auf jeder Rennstrecke auf dieser Welt und das hier wird wirklich einer der schnellsten Kurse überhaupt sein", versprach Chandhok, der meinte: "Ich glaube es wird ganz einfach phänomenal. Es wird viele Überholmanöver geben."
Die Vorbereitungen vor Ort würden derweil auf Hochtouren und wie geplant verlaufen. Die Strecke würde auch die neusten Standards der FIA erfüllen. Anfang September soll dann durch FIA-Renndirektor Charlie Whiting die finale Streckenabnahme erfolgen. "Er besucht Ende des Monats Korea und auf seinem Rückflug macht er in Neu-Delhi Station. Für die FIA macht das am meisten Sinn", so der Inder, der anfügte: "Es ist alles nur noch ein reines Prozedere und der Tag der Abnahme lediglich Formsache."

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