Das Virgin-Team muss auch in Monaco wieder um den Sprung über die 107-Prozent-Hürde bangen, weshalb das Team schon sehr früh auf der Strecke unterwegs war. Doch für Jerome D'Ambrosio war das freie Training in Monaco ein besonderes Ereignis. "Es war meine erste gezeitete Runde in einem Formel-1-Auto und es hat ziemlich gut funktioniert", erklärte der Belgier im Anschluss. "Ich denke, es war ein recht guter Tag."
Der Belgier fuhr am Nachmittag 40 Runden und lag einen Platz vor seinem Teamkollegen Timo Glock auf 21. Doch es gab etwas anderes, was ihn mehr beschäftigte. "Es wird etwas merkwürdig sein, morgen nicht ins Auto zu kommen und stattdessen bis Samstagmorgen zu warten", machte der Virgin-Pilot deutlich. Er hatte sich am Donnerstag vorwiegend um das Setup seines Autos gekümmert, während Glock an der Gewichtsverteilung arbeitete.
"Grundsätzlich war es ein guter Tag", freute sich der Deutsche zaghaft über seinen 22. Rang. So hätte man weder im ersten, noch im zweiten freien Training Probleme gehabt. Stattdessen zog er ein interessantes Fazit: "Als wir auf den weichen Reifen waren, sind wir eine ähnliche Geschwindigkeit wie die Jungs an der Spitze gefahren." Deshalb sprach er auch von einem "guten Donnertag." Virgin-Teamchef John Booth hatte vor allem die weichen Reifen im Auge. "Wir scheinen beinahe den doppelten Abbau bei den Superweichen als bei den Weichen zu sehen", erklärte er die Erkenntnisse über die neue Reifenmischung.

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