"Es stand nie zur Diskussion, dass DRS in Monaco nicht zu nutzen", sagte FIA-Rennleiter Charlie Whiting und ergänzte: "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass es unsicher wäre. Es könnte gefährlich sein, aber es gibt keinen Grund, das DRS in Monaco nicht einzusetzen." Außerdem bestätigte Whitmarsh nochmals, dass die Fahrer zu keinem Zeitpunkt einstimmig über ein Verbot entschieden haben.

Sollte es bereits im Training am Donnerstag zu Unfällen kommen, könnte das DRS für Qualifying und Rennen allerdings wieder verboten werden. Die Chancen dafür stehen laut Whiting aber schlecht, sagte aber dennoch: "Wenn wir glauben, dass es damit Probleme gibt, dann können wir es immer noch stoppen."

Auch wo die DRS-Zone in Monaco liegt, war dem Briten schon klar. Sie wird auf der Startgeraden liegen. Lediglich die Länge ist noch unbekannt. Die Frage, ob das DR-System in Monaco auch während der Trainingssitzungen nur auf der Start-Ziel-Geraden benutzt werden darf, beantwortet der Rennleiter mit einem klaren nein. Die Entscheidungen dazu sind bereits zu Beginn der Saison gefallen und werden nun nicht mehr geändert.

Kritik an einer zu langen DRS-Zone in der Türkei lässt Whiting nicht gelten. Für ihn war die Länge von der FIA gut gewählt. "Ich glaube in der Türkei war es die richtige Länge. Ich glaube nicht, dass es falsch war, es war genau richtig", so der Brite.