"Nur sechs Autos haben heute die 1:26er-Marke geknackt und ich bin froh, dass Lewis und Jenson zwei davon waren", bilanzierte Martin Whitmarsh zufrieden. Für Hamilton wäre sogar noch mehr drin gewesen. "Es ging sehr eng zu. Wenn wir Lewis persönliche Bestzeiten in allen drei Sektoren zusammenzählen, dann wäre Platz zwei drin gewesen", verriet der McLaren-Teamchef. Mit einer Rundenzeit von 1:25.595 Minuten blieb Hamilton allerdings nur Rang vier.
"Wir starten morgen von der dreckigen Seite. Das wird die größte Herausforderung, aber bisher bin ich noch jedes Jahr von der dreckigen Seite gestartet", gab sich der Brite optimistisch. In allerletzter Sekunde schnappte ihm Nico Rosberg den dritten Startplatz weg. "Mercedes und Ferrari haben aufgeholt. Es wird schwer Mercedes zu überholen, denn sie sind auf den Geraden sehr schnell. Bis ich Nico gepackt habe, könnten die Red Bulls schon weg sein", befürchtet Hamilton.
"Aber wir sind definitiv noch mit dabei im Kampf um den Sieg. Deshalb werden wir die ganze Zeit pushen, das Rennen ist lang", so der McLaren-Pilot. Teamkollege Jenson Button startet zwei Plätze hinter ihm von Rang sechs. "Platz sechs ist nicht großartig, aber wir können immer noch ein gutes Rennen haben. Webber startete in China von P18, es ist also alles noch drin", gab sich der Brite kämpferisch. Nach eigenen Angaben wäre es für ihn besser gewesen in Q3 nur einen Run zu fahren.
"Meine zweite Runde war nicht schneller als die Erste. Wenn man zu viel pusht, dann kann man sich die Reifen kaputt machen. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich im Qualifying keine gute Balance", verriet Button. Wie Hamilton startet auch er von der dreckigen Seite. "Das ist blöd, denn es könnte uns in der ersten Kurve Probleme bereiten. Aber wir sind konkurrenzfähig und können es schaffen", so Button. Auf den Regengott hofft er morgen nicht. "Ich denke, dass es morgen trocken bleiben wird. Das ist auch gut so. Die Rennen sind momentan aufregend genug - mit den Reifen und den verschiedenen Strategien. Da brauchen wir nicht Regen auch noch", meinte der Brite.



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