Warnung vor Interessenskonflikt - F1-Verkauf: FOTA-Meeting in Istanbul anberaumt
Das geplante Meeting der Top-Teams mit News Corp. stößt dem Rest sauer auf. Ex-McLaren-Teamchef Ron Dennis warnt vor einem Interessenskonflikt.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
F1-Verkauf: FOTA-Meeting in Istanbul anberaumt, Foto: Sutton
Die Formel 1 ist wieder in Aufruhr. Der Grund ist ein geplantes Meeting von Ferrari, Mercedes GP, Red Bull Racing und McLaren am 14. Mai mit der News Corporation. Die Top-Teams wollen mit News Corp. über die Zukunft der Formel 1 sprechen, was beim Rest weniger gut ankommt.
Deshalb wurde für das Türkei-Wochenende ein FOTA-Meeting anberaumt. "Ich denke, dass im Moment jeder etwas nervös ist", verriet Lotus Renault-Teamchef Eric Boullier angesichts der Tatsache, dass erste Schritte und Überprüfungen für eine Übernahme der Formel 1 durch News Corporation und EXOR bereits eingeleitet wurden.
Doch EXOR wird vom Vorsitzenden der Ferrari-Mutter Fiat, John Elkann, geführt, was vor allem Ron Dennis sauer aufstößt. Der frühere McLaren-Teamchef warnt vor einem möglichen Interessenskonflikt. "Das wäre so als würde der Besitzer eines Fußballteams in die Liga investieren wollen", erklärte Dennis.
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