Verwirrende Aussagen - Ecclestone: Ich brauche keine Arbeit
Was steckt hinter dem Gerücht über die geplante F1-Übernahme durch Rupert Murdoch? Bernie Ecclestone gibt verschleierte Hinweise auf eine mögliche Zukunft.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Welche Strategie verfolgt Bernie Ecclestone mit seinen Aussagen?, Foto: Sutton
Die Formel 1 ohne Bernie Ecclestone? Kaum vorstellbar, aber nicht unmöglich. In der vergangenen Woche machte ein Gerücht die Runde, wonach Medienmogul Rupert Murdoch gemeinsam mit dem mexikanischen Milliardär Carlos Slim plane, die F1 zu übernehmen. Ecclestone tat dies zunächst als "Blödsinn" ab, doch nun ruderte der F1-Zampano etwas zurück.
"Ich bin alt genug für eine Pension, also muss ich keine Arbeit haben", erklärte der 80-Jährige gegenüber der Sunday Times. "Ich müsste sicher sein, dass die Menschen [die die Formel 1 übernehmen wollen, d. Red.] Leute sind, mit denen ich gern zusammen arbeiten würde und dass das auch anders herum der Fall wäre", so Ecclestone.
Welches Ziel Ecclestone mit seinen Aussagen verfolgt, bleibt unklar. Verwirrungs- oder Verhandlungstaktik? Man kann allerdings davon ausgehen, dass der F1-Mächtige nicht ohne weiteres seinen Hut nehmen wird - sofern an den Gerüchten um Murdochs NewsCorp-Übernahme überhaupt etwas dran ist.
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