Nach 61 Runden stellte Jenson Button seinen MP4-26 zufrieden in der Box ab. Nach Platz sechs in der ersten Session war der McLaren-Pilot mit einer Rundenzeit von 1:25.854 Minuten der Schnellste in der zweiten Session, wobei er die Zeiten nicht überbewerten wollte. "Wie üblich zeigen die Zeiten am Freitag nicht wirklich das Potenzial einiger Teams", erklärte Button. Trotzdem war er vollen Lobes für die neuen Teile am Wagen, allen voran für den neuen Auspuff.
"Die Jungs in der Fabrik können wirklich stolz auf sich sein. Der neue Auspuff brachte uns definitiv einen Schritt nach vorne. Das Auto fühlt sich viel besser an, das Handling fühlt sich 'komplett' an", verriet Button. Durch den neuen Auspuff hat der MP4-26 mehr Abtrieb am Heck. "Wenn man das hat, dann kann man mehr Abtrieb auch vorne hinzubekommen und kriegt dadurch die Reifen auf Temperatur - vom Abtrieb hängt so viel ab", sagte der Brite.
Button spulte im Freien Training zahlreiche Runden mit verschiedenen Spritmengen ab, doch am Wichtigsten war für ihn die Zuverlässigkeit des Autos. "Wir haben heute Zuverlässigkeit gezeigt und das ist wichtig. Erst danach kann man das Auto verbessern. Daher gehend war es ein positiver Tag für uns", erklärte der McLaren-Pilot. Von einem Sieg am Sonntag will Button nicht sprechen. "Wir können vielleicht noch nicht gewinnen, aber wir können dieses Wochenende eine gute Performance zeigen", meinte er.
Durch den verstellbaren Heckflügel erhofft sich Button bessere Chancen zu überholen. "Das ist hier nicht einfach und wenn der Heckflügel hilft, dann ist das gut für die Fans und auch für uns Fahrer. Der Heckflügel wird auch im Qualifying eine Rolle spielen. Einige Teams werden den Flügel benutzen, denn er bringt 5-6 Zehntel. Am Ende wird das schnellste Team auf der Pole stehen", so Button.



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