Max Mosley hat sich in die Reifen-Diskussion eingeschaltet - und spricht sich für Pirelli aus. Außerdem äußerte er sich zu Bernie Ecclestones Regenrennen-Idee.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Max Mosley verteidigt den neuen Reifen-Lieferanten Pirelli, Foto: Sutton
Die neue Saison ruft offenbar alte Gesichter auf den Plan. Max Mosley hat sich zur anhaltenden Reifen-Debatte in der Formel 1 geäußert. Noch immer sorgen die neuen Pirelli-Pneus für Diskussionen im Fahrerlager. Vor allem der hohe Verschleiß und die damit verbundenen Reifenwechsel während der Rennen sorgen für Zündstoff. Mosley selbst sieht der neuen Situation mit schwarzen Gold entlassen entgegen.
"Die Leute bei Pirelli wissen, was sie tun", so der frühere FIA-Präsident zur Welt. "Die Teams sind gerade damit beschäftigt, ihre Autos an die neue Situation anzupassen. Sie mussten schon immer mit diesen technischen Herausforderungen leben." Dazu merkte der 70-Jährige an, dass nun einmal immer ein Team bessere Arbeit abliefere als andere.
Neben der Reifen-Causa machte sich Mosley zu weiteren Themen seine Gedanken - und verriet dabei Interessantes. Angesprochen auf Bernie Ecclestones Idee, künstliche Regenrennen zu veranstalten, antwortete Mosley: "Darüber haben wir schon vor zehn Jahren nachgedacht. Warum eigentlich nicht?"
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