Für Sergio Perez waren die Young Driver Tests eine wichtige Erfahrung, denn der Mexikaner wird in der kommenden F1-Saison für Sauber an den Start gehen. Der 20-Jährige weiß, dass es bis zum Saisonbeginn auf jede Runde ankommt, die er im Auto verbringen kann. "Es war wichtig hier zu sein, denn es waren eineinhalb Tage im Auto und speziell im Team. Der Test war für mich wichtig, um diese F1-Welt kennen zu lernen", erzählte Perez.
"Ein Tag in der Formel 1 ist ein wichtiger Vorteil, deshalb war ich heute schon etwas nervöser als sonst", fuhr er fort. Anders als in anderen Rennserien gebe es in der Formel 1 so viel zu bedenken, dass jeder Tag entscheidend ist. Bei den Tests in Abu Dhabi stand für Perez nicht die Rundenzeiten im Vordergrund, sondern mehr über die Arbeitsweise innerhalb eines F1-Teams zu erfahren.
"Die Ingenieure redeten über Setting 5 oder 4 und ich fragte mich nur, worüber die eigentlich sprechen. Aber je länger der Tag dauerte, desto besser wurde es", verriet Perez. Der Mexikaner hofft, dass sein Feedback dem Team helfen konnte. "Ich denke, es war ganz gut. Ich habe mich im Auto wohl gefühlt und war näher am Limit dran", erzählte der Sauber-Pilot. Der 20-jährige kann sich noch genau erinnern, wo er war als er von seinem Vertrag mit Sauber erfahren hat.
"Ich war in Mexiko City als ich davon erfahren habe. Das war ein großartiger Tag - jetzt muss ich viele Namen lernen", scherzte der Mexikaner. Einen Namen kennt er schon und zwar den seines Teamkollegen Kamui Kobayashi. Am vergangenen Wochenende hatte er nur wenig Zeit mit dem Japaner zu sprechen. "Ich hoffe, das können wir bei den Pirelli-Tests nachholen. Bisher hat er mir aber keine schlechten Dinge erzählt", sagte Perez.



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