"Der Yas Marina Circuit sei nicht der einfachste Kurs zum Überholen, aber auch nicht der Schwierigste", lautete der Grundtenor der Fahrer über die Strecke in Abu Dhabi. Dennoch sah man beim Saisonfinale vergangenes Wochenende Fernando Alonso rundenlang hinter Vitaly Petrov feststecken oder auch einen Mark Webber, der Mühe hatte, an Jaime Alguersuari im Toro Rosso vorbeizukommen.
Grund genug für Martin Whitmarsh, damit die Verantwortlichen endlich handeln und die Strecke verbessern. "Wie man in der GP2 und in der F1 gesehen hat, kann man auf dieser Strecke nicht überholen. Was diese Sache angeht, ist die Strecke mangelhaft", kritisierte der McLaren-Boss. Deshalb forderte er von den Verantwortlichen eine Änderung des Layouts.
Mehr schnelle Kurven
"Es gibt fantastische Möglichkeiten. Am Ende der Geraden sollte es eine herausfordernde Kurve geben anstelle einer Schikane, wo es nur eine Linie durch gibt", meinte Whitmarsh. Unterstützung bekommt der Brite von Petrov. "Wenn wir mehr Überholmanöver wollen, dann brauchen wir mehr schnelle Kurven, vielleicht Kurven im dritten oder vierten Gang. Wenn Kurve 7 wie Kurve 1 wäre, dann wäre das schon eine große Hilfe", sagte der Renault-Pilot.
Laut Streckenboss Richard Cregan ist man in Abu Dhabi immer darauf bedacht, die Strecke noch besser zu machen. "Wir versuchen immer Dinge zu finden, die wir noch verbessern können. Wenn man damit aufhört, dann kann man die Strecke gleich schließen", erzählte Cregan. "Wir sehen uns auf anderen Strecken um, sehen uns die Art und Weise an wie andere Leute arbeiten und picken uns das Beste heraus."



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