Die Teamduelle zum Ungarn GPNach jedem Rennen liefert Motorsport-Magazin.com 2021 wieder den Statistik-Vergleich zwischen allen Teamkollegen. Wer gibt im Qualifying den Ton an, wer ist im Rennen stärker? Alle Teamduelle aufgeschlüsselt.
Für die Berechnung des durchschnittlichen Rückstandes im Qualifying werden alle gemeinsamen Segmente herangezogen, für den rennspezifischen Rückstand das letzte gemeinsame Segment.
Foto: LAT Images

Die Teamduelle zum Ungarn GP
Nach jedem Rennen liefert Motorsport-Magazin.com 2021 wieder den Statistik-Vergleich zwischen allen Teamkollegen. Wer gibt im Qualifying den Ton an, wer ist im Rennen stärker? Alle Teamduelle aufgeschlüsselt.Für die Berechnung des durchschnittlichen Rückstandes im Qualifying werden alle gemeinsamen Segmente herangezogen, für den rennspezifischen Rückstand das letzte gemeinsame Segment.

Alpine: Fernando Alonso musste im Qualifying knapp gegen den Teamkollegen zurückstecken, fuhr dann aber ein starkes Rennen, mit Fokus auf eine beeindruckende Defensiv-Serie gegen Lewis Hamilton, den er trotz inferiorem Equipment rundenlang aufhielt. Damit garantierte er den Sieg von Esteban Ocon, der ein schon im Qualifying gut unterwegs war und sich dann am Start-Crash vorbei und in Führung schummelte. Von da an kontrollierte er das Rennen souverän, trotz immensem Druck von Sebastian Vettel, und feierte seinen ersten Sieg.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Alpine:
Fernando Alonso musste im Qualifying knapp gegen den Teamkollegen zurückstecken, fuhr dann aber ein starkes Rennen, mit Fokus auf eine beeindruckende Defensiv-Serie gegen Lewis Hamilton, den er trotz inferiorem Equipment rundenlang aufhielt. Damit garantierte er den Sieg von Esteban Ocon, der ein schon im Qualifying gut unterwegs war und sich dann am Start-Crash vorbei und in Führung schummelte. Von da an kontrollierte er das Rennen souverän, trotz immensem Druck von Sebastian Vettel, und feierte seinen ersten Sieg.

Aston Martin: Sebastian Vettel schaffte es mit einem durchschnittlichen Auto einmal mehr in Q3, und dank eines schlechten Starts kam er sicher durch das Start-Chaos. Auf Platz zwei liegend machte er das ganze Rennen lang Druck auf Esteban Ocon, scheiterte aber am Undercut. Den zweiten Platz verlor er vorerst nach Disqualifikation, Aston Martin hat Einspruch angekündigt. Lance Stroll musste sich im Qualifying knapp geschlagen geben, und bremste nach einem guten Start zu enthusiastisch in die erste Kurve, wo er zwei weitere Autos abräumte, ausfiel und sich für das nächste Rennen fünf Strafplätze einhandelte.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Aston Martin:
Sebastian Vettel schaffte es mit einem durchschnittlichen Auto einmal mehr in Q3, und dank eines schlechten Starts kam er sicher durch das Start-Chaos. Auf Platz zwei liegend machte er das ganze Rennen lang Druck auf Esteban Ocon, scheiterte aber am Undercut. Den zweiten Platz verlor er vorerst nach Disqualifikation, Aston Martin hat Einspruch angekündigt. Lance Stroll musste sich im Qualifying knapp geschlagen geben, und bremste nach einem guten Start zu enthusiastisch in die erste Kurve, wo er zwei weitere Autos abräumte, ausfiel und sich für das nächste Rennen fünf Strafplätze einhandelte.

Mercedes: Lewis Hamilton spielte seine Karten im Qualifying perfekt aus und dominierte die Entscheidung schließlich. Wahrscheinlich hätte er auch das Rennen dominiert, aber ein Strategie-Fauxpas warf ihn ans Ende des Feldes zurück. Mit beherzter Aufholjagd minimierte er den Schaden. Valtteri Bottas blieb im Qualifying deutlich zurück, und beendete sein Rennen nach wenigen hundert Metern mit einem kapitalen Verbremser, mit dem er auch das Rennen dreier Konkurrenten ruinierte und sich fünf Strafplätze für Spa einhandelte.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Mercedes:
Lewis Hamilton spielte seine Karten im Qualifying perfekt aus und dominierte die Entscheidung schließlich. Wahrscheinlich hätte er auch das Rennen dominiert, aber ein Strategie-Fauxpas warf ihn ans Ende des Feldes zurück. Mit beherzter Aufholjagd minimierte er den Schaden. Valtteri Bottas blieb im Qualifying deutlich zurück, und beendete sein Rennen nach wenigen hundert Metern mit einem kapitalen Verbremser, mit dem er auch das Rennen dreier Konkurrenten ruinierte und sich fünf Strafplätze für Spa einhandelte.

Ferrari: Charles Leclerc schwächelte im Qualifying etwas und konnte am Schluss nicht das letzte nötige Zehntel extrahieren. Beim Start wurde er unverschuldet gecrasht. Carlos Sainz verschätzte sich bei böigem Wind in Q2 und crashte vorzeitig, machte den Fehler aber mit einem hervorragenden Rennen wieder wett, in dem er auch strategisch die Übersicht behielt und sich keine Fehler zuschulden ließ.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Ferrari:
Charles Leclerc schwächelte im Qualifying etwas und konnte am Schluss nicht das letzte nötige Zehntel extrahieren. Beim Start wurde er unverschuldet gecrasht. Carlos Sainz verschätzte sich bei böigem Wind in Q2 und crashte vorzeitig, machte den Fehler aber mit einem hervorragenden Rennen wieder wett, in dem er auch strategisch die Übersicht behielt und sich keine Fehler zuschulden ließ.

AlphaTauri: Pierre Gasly fand im Qualifying wohl auch das letzte Tausendstel im Auto, fiel aber beim Start weit zurück, als es vor ihm krachte und er ausweichen musste. Dass er auch im Rennen bockstark war, bewies er, wenn er einmal freie Fahrt hatte. So kämpfte er sich strategisch zurück in die Punkte, und konnte sogar noch die schnellste Runde holen. Yuki Tsunoda baute schon im Training den nächsten Unfall, und ohne Trainingszeit kam er nie in den in Ungarn so wichtigen Rhythmus. Auch im Rennen blieb er blass, musste Gasly per Teamorder ziehen lassen und drehte sich schließlich noch.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

AlphaTauri:
Pierre Gasly fand im Qualifying wohl auch das letzte Tausendstel im Auto, fiel aber beim Start weit zurück, als es vor ihm krachte und er ausweichen musste. Dass er auch im Rennen bockstark war, bewies er, wenn er einmal freie Fahrt hatte. So kämpfte er sich strategisch zurück in die Punkte, und konnte sogar noch die schnellste Runde holen. Yuki Tsunoda baute schon im Training den nächsten Unfall, und ohne Trainingszeit kam er nie in den in Ungarn so wichtigen Rhythmus. Auch im Rennen blieb er blass, musste Gasly per Teamorder ziehen lassen und drehte sich schließlich noch.

Williams: George Russell kam mit der Williams-Balance im Qualifying nicht zurecht. Beim Restart des Rennens ging er mit einem cleveren Trick an der Boxenausfahrt am Rest des Feldes vorbei auf P2, rutschte aber nach kurzen technischen Problemen zurück. Trotzdem konnte er seine ersten Williams-Punkte bis ins Ziel verteidigen. Das galt auch für Nicholas Latifi, der im Qualifying noch über Motoraussetzer geklagt hatte. Im Rennen profitierte er wie Russell vom Chaos, und lieferte eine fehlerlose Fahrt zu den ersten Punkten seiner Karriere ab.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Williams:
George Russell kam mit der Williams-Balance im Qualifying nicht zurecht. Beim Restart des Rennens ging er mit einem cleveren Trick an der Boxenausfahrt am Rest des Feldes vorbei auf P2, rutschte aber nach kurzen technischen Problemen zurück. Trotzdem konnte er seine ersten Williams-Punkte bis ins Ziel verteidigen. Das galt auch für Nicholas Latifi, der im Qualifying noch über Motoraussetzer geklagt hatte. Im Rennen profitierte er wie Russell vom Chaos, und lieferte eine fehlerlose Fahrt zu den ersten Punkten seiner Karriere ab.

Red Bull: Max Verstappen kämpfte das ganze Wochenende mit der Vorderachse seines Red Bulls, auch mit besserer Balance war er im Qualifying nur beschränkt schnell. Als Opfer des Start-Crashs war er dann im Rennen mit einem fehlenden Bargeboard und kaputtem Unterboden chancenlos. Sergio Perez blieb im Qualifying auch deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück, obwohl er Fortschritte gemacht haben wollte. Sein Rennen endete unverschuldet beim Start-Crash.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Red Bull:
Max Verstappen kämpfte das ganze Wochenende mit der Vorderachse seines Red Bulls, auch mit besserer Balance war er im Qualifying nur beschränkt schnell. Als Opfer des Start-Crashs war er dann im Rennen mit einem fehlenden Bargeboard und kaputtem Unterboden chancenlos. Sergio Perez blieb im Qualifying auch deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück, obwohl er Fortschritte gemacht haben wollte. Sein Rennen endete unverschuldet beim Start-Crash.

Alfa Romeo: Kimi Räikkönen erreichte endlich nach mehreren Wochenenden wieder einen knappen Qualifying-Sieg, auch wenn die Pace im Auto nach wie vor fehlt. Beim ersten Stopp wurde er nach einem Ampel-Fehler ins Auto von Nikita Mazepin entlassen, bekam eine Strafe, und fuhr danach dem Feld hinterher. Antonio Giovinazzi schwächelte im Qualifying an diesem Wochenende, und sein Rennen war erledigt, nachdem er sich erst beim ersten Rennstart mit Slicks verspekulierte, und nach dem zweiten eine Strafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse erhielt.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Alfa Romeo:
Kimi Räikkönen erreichte endlich nach mehreren Wochenenden wieder einen knappen Qualifying-Sieg, auch wenn die Pace im Auto nach wie vor fehlt. Beim ersten Stopp wurde er nach einem Ampel-Fehler ins Auto von Nikita Mazepin entlassen, bekam eine Strafe, und fuhr danach dem Feld hinterher. Antonio Giovinazzi schwächelte im Qualifying an diesem Wochenende, und sein Rennen war erledigt, nachdem er sich erst beim ersten Rennstart mit Slicks verspekulierte, und nach dem zweiten eine Strafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse erhielt.

McLaren: Lando Norris verbrannte zu Qualifying-Beginn einen Satz Reifen zu viel, und konnte sich in Q3 nicht ausreichend einschießen, um für P4 zu kämpfen. Sein Rennen endete nach starkem Start unverschuldet beim Crash in der ersten Kurve. Daniel Ricciardo kämpfte mit den üblichen Fahrstil-Probleme, wurde ebenfalls in der ersten Kurve abgeschossen und kam mit einem kaputten Auto dann nicht mehr weit.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

McLaren:
Lando Norris verbrannte zu Qualifying-Beginn einen Satz Reifen zu viel, und konnte sich in Q3 nicht ausreichend einschießen, um für P4 zu kämpfen. Sein Rennen endete nach starkem Start unverschuldet beim Crash in der ersten Kurve. Daniel Ricciardo kämpfte mit den üblichen Fahrstil-Probleme, wurde ebenfalls in der ersten Kurve abgeschossen und kam mit einem kaputten Auto dann nicht mehr weit.

Haas: Mick Schumacher versenkte seinen VF-21 zum zweiten Mal in seiner Karriere im 3. Freien Training und konnte am Qualifying nicht teilnehmen. Im Rennen profitierte er vom Chaos vor ihm und zeigte ein paar gute Defensiven, ehe der Haas auf den üblichen Platz zurückrutschte. Nikita Mazepin kam dank Schumachers FP3-Crash zum zweiten K.o.-Sieg im Qualifying, in dem er pace-technisch kaum beeindrucken konnte. Im Rennen wurde er bei der unverschuldeten Boxenkollision mit Kimi Räikkönen vorzeitig zur Aufgabe gezwungen.
Foto: LAT Images/Motorsport-Magazin.com

Haas:
Mick Schumacher versenkte seinen VF-21 zum zweiten Mal in seiner Karriere im 3. Freien Training und konnte am Qualifying nicht teilnehmen. Im Rennen profitierte er vom Chaos vor ihm und zeigte ein paar gute Defensiven, ehe der Haas auf den üblichen Platz zurückrutschte. Nikita Mazepin kam dank Schumachers FP3-Crash zum zweiten K.o.-Sieg im Qualifying, in dem er pace-technisch kaum beeindrucken konnte. Im Rennen wurde er bei der unverschuldeten Boxenkollision mit Kimi Räikkönen vorzeitig zur Aufgabe gezwungen.