Die Teamduelle zum Großbritannien GPNach jedem Rennen liefert Motorsport-Magazin.com 2021 wieder den Statistik-Vergleich zwischen allen Teamkollegen. Wer gibt im Qualifying den Ton an, wer ist im Rennen stärker? Alle Teamduelle aufgeschlüsselt.
Für die Berechnung des durchschnittlichen Rückstandes im Qualifying werden alle gemeinsamen Segmente herangezogen. Das Sprint-Qualifying wird nicht gesondert berücksichtigt.
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Die Teamduelle zum Großbritannien GP
Nach jedem Rennen liefert Motorsport-Magazin.com 2021 wieder den Statistik-Vergleich zwischen allen Teamkollegen. Wer gibt im Qualifying den Ton an, wer ist im Rennen stärker? Alle Teamduelle aufgeschlüsselt.Für die Berechnung des durchschnittlichen Rückstandes im Qualifying werden alle gemeinsamen Segmente herangezogen. Das Sprint-Qualifying wird nicht gesondert berücksichtigt.

Mercedes: Lewis Hamilton holte sich endlich wieder einmal eine Pole, aber dann doch nicht: Er verlor sie im neuen Sprint-Qualifying an Max Verstappen. Nach Kollision mit ebendiesem musste er sich im Rennen vom vierten zurück auf den ersten Platz kämpfen. Valtteri Bottas verpatzte an einem Wochenende mit vielen Starts zu viele davon, und musste wieder mit McLaren anstatt um den Sieg kämpfen.
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Mercedes:
Lewis Hamilton holte sich endlich wieder einmal eine Pole, aber dann doch nicht: Er verlor sie im neuen Sprint-Qualifying an Max Verstappen. Nach Kollision mit ebendiesem musste er sich im Rennen vom vierten zurück auf den ersten Platz kämpfen. Valtteri Bottas verpatzte an einem Wochenende mit vielen Starts zu viele davon, und musste wieder mit McLaren anstatt um den Sieg kämpfen.

Ferrari: Charles Leclerc fuhr ein weiteres exzellentes Qualifying, und kämpfte mit herausragender Rennpace und ein bisschen Glück am Sonntag sogar um den Sieg. Dass er Hamilton kurz vor Schluss noch ziehen lassen musste, kann man ihm nicht ankreiden. Carlos Sainz war im Qualifying einfach ein bisschen zu langsam, und am Start in den Sprint kollidierte er unschuldig mit George Russell. So folgte eine lange, über zwei Rennen verteilte Aufholjagd, die schließlich mit einem langsamen Boxenstopp hinter Daniel Ricciardo endete.
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Ferrari:
Charles Leclerc fuhr ein weiteres exzellentes Qualifying, und kämpfte mit herausragender Rennpace und ein bisschen Glück am Sonntag sogar um den Sieg. Dass er Hamilton kurz vor Schluss noch ziehen lassen musste, kann man ihm nicht ankreiden. Carlos Sainz war im Qualifying einfach ein bisschen zu langsam, und am Start in den Sprint kollidierte er unschuldig mit George Russell. So folgte eine lange, über zwei Rennen verteilte Aufholjagd, die schließlich mit einem langsamen Boxenstopp hinter Daniel Ricciardo endete.

McLaren: Lando Norris war im Qualifying nicht ganz so brillant wie sonst, aber sehr solide. Im Rennen schnappte er sich Bottas und hätte den vielleicht auch hinter sich halten können, aber ein verpatzter Stopp machte das zunichte. Daniel Ricciardo freute sich über weniger harte Bremspunkte und tat sich in Silverstone leichter, musste aber trotzdem gegen Norris nachgeben. Seinen fünften Platz rettete ein schwacher Ferrari-Stopp, allerdings konnte er Carlos Sainz dann auch auf der Strecke hinter sich halten.
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McLaren:
Lando Norris war im Qualifying nicht ganz so brillant wie sonst, aber sehr solide. Im Rennen schnappte er sich Bottas und hätte den vielleicht auch hinter sich halten können, aber ein verpatzter Stopp machte das zunichte. Daniel Ricciardo freute sich über weniger harte Bremspunkte und tat sich in Silverstone leichter, musste aber trotzdem gegen Norris nachgeben. Seinen fünften Platz rettete ein schwacher Ferrari-Stopp, allerdings konnte er Carlos Sainz dann auch auf der Strecke hinter sich halten.

Alpine: Fernando Alonso holte im Qualifying wohl das meiste aus dem Alpine, und mit einem Raketen-Start spielte er sich im Sprint-Qualifying auf einen Top-10-Startplatz. Den konnte er gegen starken Druck von hinten auch im Rennen verteidigen. Esteban Ocon kam mit groß umgebauten Chassis nach Silverstone und fand zu alter Form zurück, wenngleich er Alonso weder im Qualifying noch im Rennen brechen konnte.
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Alpine:
Fernando Alonso holte im Qualifying wohl das meiste aus dem Alpine, und mit einem Raketen-Start spielte er sich im Sprint-Qualifying auf einen Top-10-Startplatz. Den konnte er gegen starken Druck von hinten auch im Rennen verteidigen. Esteban Ocon kam mit groß umgebauten Chassis nach Silverstone und fand zu alter Form zurück, wenngleich er Alonso weder im Qualifying noch im Rennen brechen konnte.

Aston Martin: Sebastian Vettel war das ganze Wochenende stark unterwegs, schaffte es auf einen Top-10-Startplatz und schien sich Punkte auszurechnen, ehe er sich im Duell mit Fernando Alonso selbstverschuldet von der Strecke drehte. Dann fuhr er dem Feld hinterher und musste schließlich mit Temperaturproblemen aufgeben. Lance Stroll quälte sich das ganze Wochenende mit einem schlechten Setup, aber mit zwei starken Starts am Sonntag sprang er in der Rangordnung vor bis auf P8, wo er sich erfolgreich behaupten konnte.
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Aston Martin:
Sebastian Vettel war das ganze Wochenende stark unterwegs, schaffte es auf einen Top-10-Startplatz und schien sich Punkte auszurechnen, ehe er sich im Duell mit Fernando Alonso selbstverschuldet von der Strecke drehte. Dann fuhr er dem Feld hinterher und musste schließlich mit Temperaturproblemen aufgeben. Lance Stroll quälte sich das ganze Wochenende mit einem schlechten Setup, aber mit zwei starken Starts am Sonntag sprang er in der Rangordnung vor bis auf P8, wo er sich erfolgreich behaupten konnte.

AlphaTauri: Pierre Gasly erlebte das bisher schlimmste Wochenende der Saison, in nur einem Training verzockten er und das Team sich beim Setup und kämpften das ganze Wochenende mit einem Auto, das nicht einlenken wollte. Bei höheren Temperaturen schien es im Rennen besser, aber ein Reifenschaden kostete Gasly spät einen Punkt. Den übernahm Yuki Tsunoda, der zwar im Qualifying unter den Problemen noch mehr litt als Gasly, dafür aber ein unscheinbares, aber gutes Rennen abliefern konnte.
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AlphaTauri:
Pierre Gasly erlebte das bisher schlimmste Wochenende der Saison, in nur einem Training verzockten er und das Team sich beim Setup und kämpften das ganze Wochenende mit einem Auto, das nicht einlenken wollte. Bei höheren Temperaturen schien es im Rennen besser, aber ein Reifenschaden kostete Gasly spät einen Punkt. Den übernahm Yuki Tsunoda, der zwar im Qualifying unter den Problemen noch mehr litt als Gasly, dafür aber ein unscheinbares, aber gutes Rennen abliefern konnte.

Williams: George Russell legte eine weitere legendäre Qualifying-Performance hin, die mit dem inzwischen üblichen Rückschritt endete. Schlechte Starts, eine Strafe für den Abschuss von Carlos Sainz, und eine allgemein schwächere Rennpace ließen ihn zurückdriften. Nicholas Latifi hatte ganz andere Sorgen: Ein mysteriöses Motor-Problem kostete ihm sechs Zehntel auf den Geraden, die Ursache blieb unklar. Am Sonntag lief es immerhin besser, aus seiner schlechten Ausgansposition ging aber nicht viel.
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Williams:
George Russell legte eine weitere legendäre Qualifying-Performance hin, die mit dem inzwischen üblichen Rückschritt endete. Schlechte Starts, eine Strafe für den Abschuss von Carlos Sainz, und eine allgemein schwächere Rennpace ließen ihn zurückdriften. Nicholas Latifi hatte ganz andere Sorgen: Ein mysteriöses Motor-Problem kostete ihm sechs Zehntel auf den Geraden, die Ursache blieb unklar. Am Sonntag lief es immerhin besser, aus seiner schlechten Ausgansposition ging aber nicht viel.

Alfa Romeo: Kimi Räikkönen blieb im Qualifying wieder nur das Eingeständnis, dass er im internen Vergleich schlichtweg zu langsam war. Mit einem starken Start brachte er sich den Punkten nahe, nur um dann spät im Rennen im Duell mit Sergio Perez einen Dreher hinzulegen. Antonio Giovinazzi war im Qualifying schneller, verlor den Platz aber im Sprint an Räikkönen. Im Rennen bemängelte er eine schlechte Strategie mit einem zu frühen Boxenstopp, was ihn weiter zurückwarf.
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Alfa Romeo:
Kimi Räikkönen blieb im Qualifying wieder nur das Eingeständnis, dass er im internen Vergleich schlichtweg zu langsam war. Mit einem starken Start brachte er sich den Punkten nahe, nur um dann spät im Rennen im Duell mit Sergio Perez einen Dreher hinzulegen. Antonio Giovinazzi war im Qualifying schneller, verlor den Platz aber im Sprint an Räikkönen. Im Rennen bemängelte er eine schlechte Strategie mit einem zu frühen Boxenstopp, was ihn weiter zurückwarf.

Red Bull: Max Verstappen kam mit dem Red-Bull-Setup im spätabendlichen Qualifying nicht zurecht, eroberte aber im ersten Sprint mit starkem Start die Pole. Am Sonntag kollidierte er gleich in der ersten Runde im Duell um die Führung mit Lewis Hamilton. Sergio Perez blieb im Qualifying schwach, und drehte sich im Sprint selbstverschuldet, woraufhin er aus der Box starten musste, und trotz Setupänderungen nur schwer nach vorne kam. Spät musste er für ein Strategie-Spiel herhalten, und fiel durch einen späten Stopp, um Lewis Hamilton die schnellste Runde abzunehmen, aus den Punkten.
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Red Bull:
Max Verstappen kam mit dem Red-Bull-Setup im spätabendlichen Qualifying nicht zurecht, eroberte aber im ersten Sprint mit starkem Start die Pole. Am Sonntag kollidierte er gleich in der ersten Runde im Duell um die Führung mit Lewis Hamilton. Sergio Perez blieb im Qualifying schwach, und drehte sich im Sprint selbstverschuldet, woraufhin er aus der Box starten musste, und trotz Setupänderungen nur schwer nach vorne kam. Spät musste er für ein Strategie-Spiel herhalten, und fiel durch einen späten Stopp, um Lewis Hamilton die schnellste Runde abzunehmen, aus den Punkten.

Haas: Mick Schumacher musste sich zum zweiten Mal hinter seinem Teamkollegen anstellen, nachdem er ihn im Qualifying und im Sprint noch deutlich geschlagen hatte. Er schonte früh die Reifen, woraufhin Nikita Mazepin ihn überholen konnte. Danach hielt Schumacher zwar den Anschluss, aber ein Überholmanöver war nicht drin.
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Haas:
Mick Schumacher musste sich zum zweiten Mal hinter seinem Teamkollegen anstellen, nachdem er ihn im Qualifying und im Sprint noch deutlich geschlagen hatte. Er schonte früh die Reifen, woraufhin Nikita Mazepin ihn überholen konnte. Danach hielt Schumacher zwar den Anschluss, aber ein Überholmanöver war nicht drin.