Nach der langen Sommerpause geht es in der Formel 1 Schlag auf Schlag. Bereits eine Woche nach dem Klassiker in Spa steht mit Monza ein weiteres Traditionsrennen auf dem Programm. Motorsport-Magazin.com verrät, was sich in den letzten zehn Jahren auf der Hochgeschwindigkeitsbahn nahe Mailand ereignet hat.
Foto: Sutton

Nach der langen Sommerpause geht es in der Formel 1 Schlag auf Schlag. Bereits eine Woche nach dem Klassiker in Spa steht mit Monza ein weiteres Traditionsrennen auf dem Programm. Motorsport-Magazin.com verrät, was sich in den letzten zehn Jahren auf der Hochgeschwindigkeitsbahn nahe Mailand ereignet hat.

2002: Juan Pablo Montoya sicherte sich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 259,827 km/h die Pole Position und brannte die bis dahin schnellste mit einem Formel-1-Wagen gedrehte Runde in den Asphalt. Im Rennen schied der Kolumbianer aufgrund eines Defekts aus und Rubens Barrichello sicherte vor Michael Schumacher den Doppelsieg für Ferrari. Platz drei ging an Eddie Irvine, der damit Jaguars zweites und gleichzeitig auch letztes Podium erreichte.
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2002: Juan Pablo Montoya sicherte sich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 259,827 km/h die Pole Position und brannte die bis dahin schnellste mit einem Formel-1-Wagen gedrehte Runde in den Asphalt. Im Rennen schied der Kolumbianer aufgrund eines Defekts aus und Rubens Barrichello sicherte vor Michael Schumacher den Doppelsieg für Ferrari. Platz drei ging an Eddie Irvine, der damit Jaguars zweites und gleichzeitig auch letztes Podium erreichte.

2003: Sowohl Pole Position als auch Rennsieg und schnellste Runde gingen an Michael Schumacher, der nicht einmal 75 Minuten benötigte, um die 53 Runden abzuspulen. Damit war der Grand Prix mit einer mittleren Geschwindigkeit von 247,585 km/h der bis heute Schnellste. Hinter Schumacher platzierten sich Juan Pablo Montoya und Rubens Barrichello auf dem Podium.
Foto: Sutton

2003: Sowohl Pole Position als auch Rennsieg und schnellste Runde gingen an Michael Schumacher, der nicht einmal 75 Minuten benötigte, um die 53 Runden abzuspulen. Damit war der Grand Prix mit einer mittleren Geschwindigkeit von 247,585 km/h der bis heute Schnellste. Hinter Schumacher platzierten sich Juan Pablo Montoya und Rubens Barrichello auf dem Podium.

2004: Auch dieses Rennen sollte aufgrund von Geschwindigkeitsrekorden in die Geschichte der Formel 1 eingehen. Zunächst drehte Juan Pablo Montoya im ersten Teil des Qualifying mit 262,242 km/h die schnellste Runde aller Zeiten und im Rennen erreichte sein Williams-Stallkollege Antonio Pizzonia den bis heute ungeschlagenen offiziellen Top-Speed von 369,9 km/h. Der Sieg auf abtrocknender Strecke ging an Rubens Barrichello vor Michael Schumacher und Jenson Button, während ein Feuer in der Minardi-Box von Gianmaria Bruni glücklicherweise glimpflich endete.
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2004: Auch dieses Rennen sollte aufgrund von Geschwindigkeitsrekorden in die Geschichte der Formel 1 eingehen. Zunächst drehte Juan Pablo Montoya im ersten Teil des Qualifying mit 262,242 km/h die schnellste Runde aller Zeiten und im Rennen erreichte sein Williams-Stallkollege Antonio Pizzonia den bis heute ungeschlagenen offiziellen Top-Speed von 369,9 km/h. Der Sieg auf abtrocknender Strecke ging an Rubens Barrichello vor Michael Schumacher und Jenson Button, während ein Feuer in der Minardi-Box von Gianmaria Bruni glücklicherweise glimpflich endete.

2005: Erstmals seit 1961 sahen alle gestarteten Piloten das Ziel, angeführt von Juan Pablo Montoya vor Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella. Pole-Setter Kimi Räikkönen bekam aufgrund eines Motorwechsels eine Rückversetzung um zehn Startplätze aufgebrummt, wurde aber immerhin noch Vierter.
Foto: Sutton

2005: Erstmals seit 1961 sahen alle gestarteten Piloten das Ziel, angeführt von Juan Pablo Montoya vor Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella. Pole-Setter Kimi Räikkönen bekam aufgrund eines Motorwechsels eine Rückversetzung um zehn Startplätze aufgebrummt, wurde aber immerhin noch Vierter.

2006: Bei der Pressekonferenz nach dem Rennen erklärte Sieger Michael Schumacher, dass er seine Karriere nach dem Ablauf der Saison beenden werde. Der Kerpener, der seinen 90. Triumph feierte, gewann vor Kimi Räikkönen und Robert Kubica, womit der Pole erstmals den Sprung auf das Podium schaffte.
Foto: Sutton

2006: Bei der Pressekonferenz nach dem Rennen erklärte Sieger Michael Schumacher, dass er seine Karriere nach dem Ablauf der Saison beenden werde. Der Kerpener, der seinen 90. Triumph feierte, gewann vor Kimi Räikkönen und Robert Kubica, womit der Pole erstmals den Sprung auf das Podium schaffte.

2007: McLaren feierte durch Fernando Alonso und Lewis Hamilton den bereits vierten Doppelsieg der Saison, es sollte allerdings der letzte Triumph des Spaniers für das britische Team bleiben. Für Ferrari erklomm Felipe Massa als Dritter das Podium, während der spätere Weltmeister Kimi Räikkönen Fünfter wurde.
Foto: Sutton

2007: McLaren feierte durch Fernando Alonso und Lewis Hamilton den bereits vierten Doppelsieg der Saison, es sollte allerdings der letzte Triumph des Spaniers für das britische Team bleiben. Für Ferrari erklomm Felipe Massa als Dritter das Podium, während der spätere Weltmeister Kimi Räikkönen Fünfter wurde.

2008: Das Rennen am 14. September sollte dank Sebastian Vettel in die Geschichte eingehen. Der Toro-Rosso-Pilot fuhr unter nassen Bedingungen von der Pole Position zum Sieg und krönte sich zum jüngsten Grand-Prix-Sieger aller Zeiten. Zweiter wurde Heikki Kovalainen, der trotz McLaren-Power den Heppenheimer nicht unter Druck setzen konnte. Der dritte Platz ging an Sauber-Mann Robert Kubica.
Foto: GEPA

2008: Das Rennen am 14. September sollte dank Sebastian Vettel in die Geschichte eingehen. Der Toro-Rosso-Pilot fuhr unter nassen Bedingungen von der Pole Position zum Sieg und krönte sich zum jüngsten Grand-Prix-Sieger aller Zeiten. Zweiter wurde Heikki Kovalainen, der trotz McLaren-Power den Heppenheimer nicht unter Druck setzen konnte. Der dritte Platz ging an Sauber-Mann Robert Kubica.

2009: Im Jahr der großen Dominanz von Brawn GP sicherten Rubens Barrichello und Jenson Button dem britischen Team den Doppelsieg, während Kimi Räikkönen Dritter wurde. Bei Ferrari ersetzte Giancarlo Fisichella, der ursprünglich für Force India tätig war, den glücklosen Luca Badoer, der seinerseits nur für den verletzten Felipe Massa in die Bresche gesprungen war. Punkte glückten Fisichella bei seinem Heimrennen allerdings nicht, er wurde 14.
Foto: Brawn GP

2009: Im Jahr der großen Dominanz von Brawn GP sicherten Rubens Barrichello und Jenson Button dem britischen Team den Doppelsieg, während Kimi Räikkönen Dritter wurde. Bei Ferrari ersetzte Giancarlo Fisichella, der ursprünglich für Force India tätig war, den glücklosen Luca Badoer, der seinerseits nur für den verletzten Felipe Massa in die Bresche gesprungen war. Punkte glückten Fisichella bei seinem Heimrennen allerdings nicht, er wurde 14.

2010: Beim 60. Rennen im königlichen Park ließ Fernando Alonso die Tifosi jubeln und fuhr zu einem Start-Ziel-Sieg. Auch Jenson Button und Felipe Massa, die hinter ihm ins Ziel kamen, nahmen dieselben Positionen wie im Qualifying ein, wohingegen der in der Weltmeisterschaft führende Mark Webber nur Sechster wurde, damit aber dennoch die Meisterschaftsspitze von Lewis Hamilton übernehmen konnte, da dieser nach einer Startkollision mit Massa ausschied.
Foto: Sutton

2010: Beim 60. Rennen im königlichen Park ließ Fernando Alonso die Tifosi jubeln und fuhr zu einem Start-Ziel-Sieg. Auch Jenson Button und Felipe Massa, die hinter ihm ins Ziel kamen, nahmen dieselben Positionen wie im Qualifying ein, wohingegen der in der Weltmeisterschaft führende Mark Webber nur Sechster wurde, damit aber dennoch die Meisterschaftsspitze von Lewis Hamilton übernehmen konnte, da dieser nach einer Startkollision mit Massa ausschied.

2011: Am Start übernahm der von der vierten Position kommende Fernando Alonso die Führung, wurde von Sebastian Vettel aber mit einem spektakulären und viel gelobten Manöver bei der Anfahrt auf die Variante della Roggia einige Runden später zurücküberholt. Vettel feierte seinen zweiten Sieg beim Italien GP und verwies Jenson Button sowie Alonso auf die Plätze.
Foto: Sutton

2011: Am Start übernahm der von der vierten Position kommende Fernando Alonso die Führung, wurde von Sebastian Vettel aber mit einem spektakulären und viel gelobten Manöver bei der Anfahrt auf die Variante della Roggia einige Runden später zurücküberholt. Vettel feierte seinen zweiten Sieg beim Italien GP und verwies Jenson Button sowie Alonso auf die Plätze.