eSports

McLaren startet mit Shadow Project zweiten eSports-Wettbewerb

Nach dem Erfolg von Worlds Fastest Gamer setzt McLaren den eSport-Wettbewerb in einer zweiten Auflage unter dem Namen Shadow Project fort.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Vor zwölf Monaten war Rudy van Buren noch Verkaufsleiter in seiner Heimatstadt in Lelystad in den Niederlanden. Dann nahm seine Karriere eine Wendung, als er McLarens eSport-Wettbewerb "Worlds Fastest Gamer" gewann und daraufhin einen Vertrag als Simulatorfahrer für McLaren bekam. Dabei setzte er sich gegen 30.000 Konkurrenten aus 78 Nationen durch.

Schon im Januar diesen Jahres durfte er sich sogar beim Race of Champions in Saudi Arabien beweisen und schlug Lando Norris, Joel Eriksson und Timo Bernhard in den Läufen. Im Februar stand er dann neben den McLaren-F1-Piloten Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne bei der Präsentation des MCL33.

Zwar ist der Platz des Simulatorfahrers besetzt, doch McLaren veranstaltet in diesem Jahr trotzdem eine zweite Auflage der erfolgreichen eSports-Veranstaltung, diesmal unter dem Titel "Shadow Project". "Der Wettbewerb im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die Fähigkeiten von virtuellen Rennfahrern auf die echte Welt übertragbar sind", erklärt McLarens eSport-Direktor Ben Payne.

"Das gibt es nur beim Racing-eSport. Wir sind daher der Auffassung, dass eSports und der echte Rennsport noch viel lernen und sich gegenseitig geben können, weshalb der Wettbewerb 2017 nur der Anfang war", so Payne weiter. Daher wird der Sieger des Shadow Project einen Platz im neuen McLaren eSport-Team gewinnen und natürlich am eSports-Entwicklungsprogramm des Teams teilnehmen dürfen und zusätzlich gibt es ein paar Goodies, die allerdings noch nicht verraten wurden.

Teilnehmer können dabei über zahlreiche verschiedene Rennsimulationen am Wettbewerb teilnehmen. Zu den beganntesten davon zählen Forza Motorsports, Real Racing 3, iRacing und RFactor 2. Eine komplette Liste der Qualifikationsevents gibt es auf der offiziellen Seite: mclaren.com/esports. Dabei war es für McLaren wichtig neben den offensichtlichen Simracing-Simulationen an Konsole und PC erneut ein Smartphone-Game dabei zu heben. So schaffte es im vergangenen Jahr ein Chirurg aus Dänemark ins Finale ohne je an Konsole oder PC gefahren zu sein.

"Die erste Saison hat bewiesen, dass der eSport eine neue Front für Motorsport-Talente ist und nach der Pionierarbeit im vergangenen Jahr baut McLaren sein Konzept aus, um eine noch größere Reichweite zu erzielen", erklärt McLaren-CEO Zak Brown.


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