Dirk Werner (DE) umrundete die belgische Traditionsrennstrecke in 2:21,257 Minuten. Dirk Müller (DE) erreichte im GT-Sportwagen mit der Nummer 79 eine Zeit von 2:21,509 Minuten und kam damit auf den elften Rang. Die Poleposition ging an Gianmaria Bruni (IT) und Jaime Melo (BR) im Ferrari F430 GT.

Müller war zu Beginn der zweiten Hälfte des Zeittrainings auf einer schnellen Runde, als das Qualifying nach einem Unfall abgebrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte Werner seine persönlich schnellste Runde bereits absolviert. Nach einer längeren Unterbrechung blieben Müller noch gut sechs Minuten, um sich im Klassement nach vorn zu schieben. Auf gebrauchten Reifen war er zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie beim ersten Versuch, konnte sich jedoch zumindest einen Startplatz im Mittelfeld sichern.

Neben Werner treten Jörg Müller (DE) und Uwe Alzen (DE) im BMW M3 GT2 mit der Startnummer 78 an. Dirk Müller wechselt sich am Steuer des zweiten Autos mit Andy Priaulx (GB) und Augusto Farfus (BR) ab.

Die Stimmen zum Qualifying

Dirk Werner (Startnummer 78):
"Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben uns hier kontinuierlich steigern können. Das Feld liegt sehr eng beieinander, der Rückstand auf unsere direkten Vorderleute ist überschaubar. Deshalb bin ich für das Rennen zuversichtlich. Wir haben schon in Le Castellet gezeigt, dass wir über die Distanz noch einige Plätze gutmachen können. Schon beim Saisonauftakt haben uns unsere guten Boxenstopps geholfen. Das dürfte auch diesmal wieder ein Vorteil sein."

Dirk Müller (Startnummer 79):
"Vor der roten Flagge war ich auf dem Weg zu einer wesentlich besseren Rundenzeit. Ich konnte den Peak unserer Dunlop-Reifen optimal nutzen. Dann hat uns die Unterbrechung leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Rahmen der Möglichkeiten habe ich dann nach dem Re-Start das Maximale herausgeholt. Aber es hat nicht mehr gereicht, um noch weiter nach vorn zu kommen."

Charly Lamm (Teammanager):
"Zum ersten Mal gehen wir hier mit zwei BMW M3 GT2 in dieser Spezifikation an den Start. Vor diesem Hintergrund können wir mit dem heutigen Ergebnis zufrieden sein. Es liegt ein konstruktiver Tag hinter uns. Jede Runde ist für uns wichtig, um zu testen und zu trainieren. In punkto Performance sind wir noch nicht dort, wo wir sein wollen. Dennoch kann im Rennen morgen viel passieren. Ich denke, dass wir mit unserer schnellen Arbeit in der Box, unseren konstanten Fahrern und der Benzineffizienz unserer Autos gut aufgestellt sind."