Motorsport-Magazin.com Plus
DTM

Böse Erinnerungen - Ekström erneut auf Pole

Mattias Ekström holte sich - wie schon beim Auftakt - die Pole. An das erste Rennen der Saison will er aber nicht zurückdenken.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Während sich die beiden Titelkandidaten Gary Paffett und Timo Scheider im DTM-Qualifying von Hockenheim mit den Rängen zwei und drei zufrieden geben mussten, überzeugte Mattias Ekström beim letzten Zeittraining des Jahres mit der Pole-Position. Wie schon beim Saisonauftakt setzte sich der Schwede im entscheidenden Shoot-Out der letzten vier Fahrer durch, wenn auch nur denkbar knapp.

"Das Wochenende hat schon heute Morgen gut begonnen. Bereits im Training habe ich mich im Auto sehr wohl gefühlt und es ist einfach klasse, gleich auf einem so hohen Niveau zu beginnen", berichtete Ekström auf der offiziellen Pressekonferenz. Für das Qualifying waren an seinem Audi nur wenige Änderungen notwendig, da sich das Gripniveau im Vergleich zum Vormittag etwas verbesserte.

Seine beste Rundenzeit erzielte Ekström im dritten Qualifying-Segment. "Da hat wirklich alles perfekt gepasst, im Q4 waren meine Reifen vielleicht etwas zu kalt", erinnert sich der Schwede. Trotzdem wird Ekström mit einem mulmigen Gefühl in das Rennen gehen müssen: bereits beim Saisonauftakt und beim letzten Rennen in Dijon verlor er fast sichere Siege durch Reifenschäden kurz vor dem Ziel.

Glück nur in der Liebe

"Es ist natürlich immer gut, wenn man Glück hat. Auch ich hatte in diesem Jahr Glück, denn ich habe zuhause eine wunderbare Freundin. Da hatte also auf jeden Fall einmal Glück - in der DTM dagegen eher Pech", meint der zweifache Champion. "In der DTM kann man sich einfach keine Fehler erlauben und man darf kein Pech haben. Man muss schnell und konstant sein - Schnelligkeit alleine reicht nicht aus."

Immerhin wird Ekström sich das Titelduell zwischen Scheider und Paffett ganz entspannt ansehen dürfen, sollte er seine Position am Start verteidigen. "Ich habe wohl den besten Platz, um mir das in meinen Rückspiegeln anschauen zu dürfen", so Ekström, der das Rennen genießen will - "schließlich ist der letzte Lauf des Jahres immer etwas Besonderes."


Weitere Inhalte: