Statt dem erhofften Einzug in das dritte Qualifying-Segment war für Ralf Schumacher heute schon nach wenigen Minuten Schicht am Schacht. Auf der Kurzanbindung des Nürburgrings qualifizierte sich der Mercedes-Mann lediglich für die 15. Position und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. Gänzlich unzufrieden war Schumacher allerdings nicht - das Auto läuft gut und noch ist nicht alles verloren.
"Meine erste Runde war zu diesem Zeitpunkt okay, aber natürlich wird die Strecke besser und dann reicht es am Ende nicht, weil in der DTM alles so eng beisammen liegt", so Schumacher, der den Einzug in die zweite Sektion und damit eine weitere Chance um nur 0,015 Sekunden verpasste. "Mit dem zweiten Reifensatz war die Runde einfach zu langsam, da ich mich nicht richtig wohlgefühlt habe. Es war einfach nicht so viel Grip vorhanden, wie ich es mir vorgestellt habe."
Nun setzt der Wahl-Österreicher alles auf das Rennen am Sonntag, wo es sicherlich etwas schwerer wird, aber ein Platz in den Punkten nicht ausgeschlossen scheint. Dass ausgerechnet Tabellenführer Gary Paffett hinter ihm startet, stört Schumacher nicht. "Noch ist er hinter mir, ich hoffe, dass das auch so bleibt. Ich bin optimistisch und glaube nicht, dass ich ihn aufhalten würde. Das war das ganze Wochenende nicht so und wird auch nicht so kommen."

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