Bruno Spengler kann in dieser Saison bis jetzt wirklich mit dem Schicksal hadern - diesmal war es ein Defekt an der Servolenkung, der ihn schon in der Anfangsphase aus dem Rennen warf - ein Problem, dass er ja auch aus Hockenheim schon bestens kennt.

"Leider war mein Rennen sehr kurz", resümierte er hinterher, schon wieder deutlich gefasster als direkt nach dem Ausfall, als er erst einmal stinksauer in den Mercedes-Transporter gestürmt war. "Ich hatte einen guten Start und das Auto schien auch sehr gut zu sein. Ich war schneller als Mika, als Rockenfeller und auch als Gary Paffet, ich glaube wirklich , ich hätte das Rennen gewinnen können. Es ist halt bitter, dass jetzt wieder zehn Punkte weg sind."

Vorwürfe an seine Truppe gibt es bei Spengler aber trotzdem nicht: "Das Team macht alles, die sind nicht schuld, die tun alles, dass alles bestens funktioniert. Ich bin sicher, die arbeiten auch für nächstes Mal noch härter, damit ja nichts mehr schief geht. Daran liegt es sicher nicht, es ist einfach nur Pech."

Wobei er unter Meisterschaftsgesichtspunkten in den derzeitigen Überraschungsergebnissen und der Ausgeglichenheit an der Spitze bei all seinem Pech noch ein kleines bisschen Glück sehen kann: "Dadurch, dass es zwei verschiedene Sieger gab und niemand zweimal richtig hoch gepunktet hat, bin ich 'nur' zwölf Punkte hinten. Das ist zwar nicht gut, aber es könnte noch schlimmer sein." Für den Lausitzring hofft er jetzt natürlich auf eine Trendwende: "Da sind wir 28 Kilo leichter, das ist schon mal nicht schlecht für uns. Und der Lausitzring ist eine Strecke, die ich mag."