So richtig sauer ist Mathias Lauda eigentlich selten - diesmal aber schon: "Ich bin sehr enttäuscht von dem Rennen, aber ich glaube, ich brauche mir keine Vorwürfe zu machen", machte er seinen Standpunkt deutlich. "Ich hatte einen guten Start, konnte am Anfang die Pace von Di Resta, Margaritis und Tomczyk mitgehen. Ich hatte überhaupt kein Problem, das Tempo zu halten, nur haben die dann alle in der siebten, achten Runde ihren Boxenstopp gemacht, während ich bis zur 22. Runde damit warten musste."
Und damit war sein Rennen vorbei: "Wenn man einen so lange draußen lässt, dann bauen die Reifen ab, man verliert viel Zeit in jeder Runde, während die anderen schon mit neuen Reifen unterwegs sind. Die Strecke hier ist sehr hart zu den Reifen, jeder, der vorne rein gefahren ist, ist auch vorne wieder raus gekommen."
Was der Österreicher betont: Dass er selbst keinerlei Einfluss auf die Strategie habe. "Ich habe während des Rennens ein paar Mal über den Funk gebrüllt, dass ich reinkommen möchte - aber ich durfte nicht." Das "Warum" dahinter versteht er nicht - auch wenn ja wohl irgendein Sinn dahinter stecken müsse: "Aber ich zumindest kann ihn nicht nachvollziehen." Er sei jedenfalls ziemlich angefressen, "weil heute sehr viel möglich gewesen wäre, das ganze Wochenende lief eigentlich viel versprechend, ich war die ganze Zeit vor meinem Teamkollegen - und dann sieht man wegen so was aus wie der letzte Depp..."

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