Am Samstag war Paul Di Resta nach seinem elften Platz im Qualifying noch ausgesprochen mißmutig und kurz angebunden gewesen, der Erfolg vom Sonntag machte den jungen Schotten dann deutlich gesprächiger: "Es war nicht perfekt, aber es war ein sehr gutes Rennen, das Auto war sehr gut. Wir hatten gestern ziemliche Probleme, aber das Team hat sehr gute Arbeit geleistet, das Auto über Nacht noch deutlich besser hinzukriegen. Wir hatten nicht den ultimativen Speed, aber wir waren sehr konstant und das war wohl am Ende das Entscheidende."
Auch sonst lief alles rund: "Die Pitstops waren absolut super - da muss ich dem Team noch mal einen extra Dank aussprechen." Als er seine Boxentafel mit "Platz 2" sah und von seiner Truppe aufgefordert wurde, "jetzt das Auto einfach nur nach Hause zu bringen", konnte er das gar nicht so recht glauben. "Ich habe gedacht, die haben sich getäuscht - das kann doch gar nicht stimmen."
Nach den gestrigen Problemen hätte er schließlich nicht gedacht, "noch so weit nach vorne fahren zu können, von elf auf zwei, das ist schon toll." Dass es jetzt am Lausitzring in diesem Stil weitergeht, das wünscht er sich zwar, aber er weiß auch: "Ich sehe mich jetzt noch nicht als den Zweiten in der DTM, ich bin einfach einer von vielen, die vorne mitfahren können. Aber wir müssen uns weiter verbessern, ich hoffe, wir können diese Fortschritte so weiter fortführen - und ich habe schließlich auch noch einiges zu lernen."

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