Schon während der Einführungsrunde hatte Bernd Schneider über Kupplungsprobleme geklagt - prompt blieb der Saarländer auf seinem zehnten Startplatz beinahe stehen. Mit der Aufholjagd von Position 20 auf Rang sechs erlebte Schneider dennoch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss des zweiten Saisonlaufs: "Wenn man beim Start stehen bleibt, kann man nicht mehr viel erwarten. Ich bin sehr zufrieden, denn mehr war nicht drin."

Die Strategie seiner HWA-Mannschaft brachte Bernd Schneider in der Schlussphase gar dazu, noch einmal angriffslustig zu werden. "Das Team hat eine tolle Strategie gehabt; ich konnte frei fahren und gegen Ende, obwohl ich schon 32 Runden auf denselben Reifen unterwegs war, Martin Tomczyk und Timo Scheider attackieren", zeigt sich der DTM-Champion im Gespräch mit uns von der generellen Performance der C-Klasse begeisterter als von ihrer Kupplung.

Mit Blick auf die Meisterschaftstabelle wird Schneider mit einem Rückstand von sieben Punkten auf die drei Tabellenführer konfrontiert, mit dem er durchaus leben kann. "Mir gefällt der Punktestand, zwei Punkte für den Sieger von Hockenheim sind sehr wenig", zeigt sich der 42-Jährige erleichtert und prognostiziert: "Die Meisterschaft wird bis Hockenheim offen bleiben - hoffentlich bin ich dabei."