Das Berliner Team hat seinen Sitz nur gut 100km von der Strecke in der Lausitz entfernt. Da ist im Vorfeld der Erwartungsdruck doch etwas größer angesichts der vielen Fans aus der Region, die auf den Tribünen besonders ihrem Team die Daumen drücken. Dies ist aber auch der einzige Heimvorteil, den die Mannschaft von Peter Mücke hat. "Die Atmosphäre auf dem EuroSpeedway ist einzigartig. Darauf freuen wir uns schon sehr. Doch die anderen Fahrer kennen die Strecke genauso gut wie wir", sagt der Teamchef und fügt hinzu: "Unsere drei Fahrer werden alles geben, um gute Platzierungen zu erreichen. Wir hoffen auf die ersten Punkte in dieser Saison."
Eine gute Leistung hatte das Berliner Team schon auf dem Hockenheimring gezeigt. Mit ihrem zehnten Platz hatte dort die Schottin Susie Stoddart für Furore gesorgt. "Die Piste in der Lausitz ist für mich totales Neuland. Doch nach meinen Erfahrungen, die ich zum Auftakt in Hockenheim sammeln konnte, möchte ich wieder bester Rookie im 2004er Auto werden", sagt die 23-Jährige.
Allerdings war der Rest des Teams im Rennen vom Pech verfolgt. Auch der Hanauer Daniel La Rosa war als Achter im AMG-Mercedes C-Klasse 2005 hervorragend bis zur letzten Runde unterwegs, ehe ihn ein Defekt ausbremste. "Ich möchte auf dem EuroSpeedway an meinen guten Saisoneinstand anknüpfen. Schön wäre es, wenn ich meinen ersten DTM-Punkt holen könnte", hofft der 20-Jährige.
Dieses Ziel stellt sich auch Stefan Mücke, der wie La Rosa einen AMG-Mercedes C-Klasse 2005 pilotiert. "Auf dem EuroSpeedway ist es besonders wichtig, sich schon im Qualifying eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Deshalb will ich dort wie in Hockenheim die letzte Gruppe der besten Acht erreichen", betont der 24-Jährige, der im Badischen Motodrom von Startposition 5 ins Rennen gegangen war, bis zum ersten Boxenstopp Platz 2 belegte und nach knapp der Hälfte des Rennens auf Rang 5 liegend nach einer Kollision ausschied. "Jetzt werde ich alles daran setzen, auf dem EuroSpeedway in die Punkteränge zu kommen.

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