Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten über die Zukunft der Deutschen Tourenwagen Masters diskutiert. Wie wird es 2006 weitergehen? Warum hat Audi so lange gezögert? Kann es mit nur zwei Herstellern funktionieren? Kommt ein dritter Hersteller hinzu?

ITR-Boss Hans Werner Aufrecht hat nie am anhaltenden Erfolg seiner Rennserie gezweifelt. "Ich war immer zuversichtlich, dass es weitergeht", verriet er dem Sport Bild-Sonderheft.

Und auch 2006 soll es genauso weitergehen wie 2005, es soll sogar noch besser werden: "Ich bin überzeugt, wir werden die härteste DTM erleben, die es je gab."

Trotzdem hat auch der ITR-Chef noch Wünsche. "Wir brauchen deutsche Fahrer, erfahrene Fahrer, qualitativ gute Fahrer, die den Herstellern Erfolge sichern, und natürlich auch große Namen", sagte er über sein Wunsch-Fahrerfeld. "Dazu müssen junge Fahrer kommen, die es schaffen, den Erfahrenen einen mitzugeben, und Privatfahrer."

Zu den "verschiedenen Typen", die sich Aufrecht wünscht, gehört auch Heinz-Harald Frentzen. Schließlich passt er perfekt auf die oben stehende Fahrerbeschreibung. "Und zwar so lange, bis einer der Jungen nachweist, ihn mit gleichem Material schlagen zu können."

Auf die Fahrerauswahl der Hersteller hat Aufrecht aber keinen Einfluss. "Es ist legitim, als Serienbetreiber zu sagen: Wir hätten gerne einen Häkkinen, Frentzen oder Alesi. Vielleicht kommt ja sogar irgendwann einmal die Zeit für einen Schumacher", sagt er. "Wenn die Hersteller darauf eingehen, dann ist das toll. Aber um es klar zu sagen: Letztlich wird es immer die Entscheidung der Hersteller sein. Da dürfen wir unseren Einfluss auch nicht überschätzen."