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DTM Hockenheimring: Rockenfeller und Müller im Training vorne

Mike Rockenfeller und Nico Müller setzen beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim die Bestzeiten im Training. Robin Frijns mit Handling-Problemen.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Nico Müller und Rene Rast duellieren sich bei den letzten beiden DTM-Rennen der Saison auf dem Hockenheimring um den DTM-Titel. Im ersten Training unterstrich der Meisterschafts-Führende und Titelverteidiger Rene Rast seine Favoritenstellung mit Platz 2 hinter Mike Rockenfeler erneut. Im zweiten Freien Training musste er sich aber hinter Nico Müller und Jamie Green auf der dritten Position einreihen.

1. Freies Training: Rockenfeller vor Rast

Im ersten Freien Training erzielte Mike Rockenfeller die Spitzenposition. Rene Rast war auf seiner schnellsten Runde 0,144 Sekunden langsamer als sein Markenkollege von Team Phoenix. Rast schätze seine Erfolgsaussichten für seinen dritten Titel an diesem Wochenende in der Pressekonferenz nach dem Training positiv ein: "Wir waren nie gut in Freitags-Sessions, normalerweise sind wir im Qualifying besser. Deshalb bin ich mit P2 zufrieden." analysierte Rast sein Training.

Obwohl ihm je ein zweiter Platz in der Qualifikation und im Rennen zum Titelgewinn reichen würden, will Rast mehr: ""Es ist nicht das Ziel, in jeder Session Zweiter zu sein. Unser Fokus liegt auf einem guten Qualifying und einem guten ersten Rennen. Dann könnten sich die Dinge wieder verändert haben."

Ferdinand Habsburg platzierte sich im ersten Training auf der dritten Position. Hinter ihm folgten der Team-Rosberg-Pilot Jamie Green und Loic Duval in den Top-5.

Für Nico Müller, der 19 Punkte hinter Rast in der Meisterschaft auf der zweiten Position liegt, reichte es nur für Position 6 im ersten Training. Doch dieses Resultat sei etwas irreführend, fand der Schweizer: "Ich hatte auf meiner schnellen Runde etwas Verkehr. Da habe ich sicherlich Zeit verloren. Deshalb bin ich nicht besorgt wegen meiner Short-Run-Pace und auch die Long Runs fühlte sich okay an."

Nur Platz 14 wurde es im ersten Freien Training hingegen für Robin Frijns. Der Abt-Pilot, der im Meisterschaftskampf immer noch Titelchancen hat – wenn auch eher theoretische – kam um die Mittagszeit auf keinen grünen Zweig und hatte massiv mit seinem Audi zu kämpfen. "Wir hatten ein Problem mit dem Auto. Denn wenn man von einer Woche auf die andere plötzlich eine Sekunde verliert, dann ist definitiv etwas falsch. Das war nicht das Auto, das ich in den letzten Jahren gewohnt war. Ich war komplett verloren auf der Strecke", beschwerte sich Frijns. "

BMW ging im ersten Training einmal wieder chancenlos unter. Unter den ersten neun Plätzen lag mit Timo Glock auf P7 lediglich ein BMW-Pilot. Harrison Newey, Fabio Scherer und der zweitbeste BMW von Sheldon Van der Linde komplettierten die ersten Zehn.

2. Freies Training: Müller auf P1, Frijns abgeschlagen

Im zweiten Freien Training brachte Nico Müller seine schnelle Runde zusammen und setzte sich mit einer 1:29.218 an die Spitze des Klassements. Dennoch ist er sich unsicher, wie gut sein Wagen in der Qualifikation am Samstag- und Sonntagvormittag funktioniert: "Hier ist es schwer vorherzusagen, wie sich das Qualifying anfühlt. Denn in der Früh fühlt es sich an als ob die Strecke noch gefroren ist, wir werden versuchen das richtig zu antizipieren."

Jamie Green zeigte in der zweiten Trainingssession eine starke Leistung und platzierte sich auf der zweiten Position vor seinem Teamkollegen Rene Rast, der bereits morgen seinen dritten DTM-Titel klarmachen kann. Für BMW verlief das zweite Training besser. Timo Glock war erneut der beste Pilot des Münchner Herstellers auf Platz 4. Sheldon Van der Linde und Marco Wittmann folgten auf den Rängen 5 und 6.

Erneut nicht auf Touren kam Robin Frijns. Der Niederländer kam hinter Mike Rockenfeller über Platz 8 nicht hinaus. Loic Duval und Ferdinand Habsburg komplettierten die Top-10. Dahinter folgten Fabio Scherer, Lucas Auer, Jonathan Aberdein, Robert Kubica, Phillip Eng und Harrison Newey.

Das erste Qualifying des letzten DTM-Wochenendes mit der Class One geht morgen um 10.30 Uhr über die Bühne. Rennen 1 startet dann am führen Nachmittag um 13.30 Uhr.


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