DTM

DTM Lausitzring: Nicht Rast oder Müller - Green auf Pole!

Pole Position für Jamie beim historischen Sonntags-Rennen der DTM auf dem Lausitzring. Audi dominiert das Qualifying. Marco Wittmann allein auf weiter Flur.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Audi dominiert einmal mehr das Qualifying, diesmal aber nicht nur mit den üblichen Verdächtigen. Jamie Green nimmt das 500. Rennen in der Geschichte der DTM von der Pole Position in Angriff. Auf dem Lausitzring setzte sich der Audi-Pilot im Qualifying zum historischen Sonntags-Rennen (ab 13:00 Uhr live bei Sat.1) gegen die Konkurrenz durch.

In der 20-minütigen Qualifying-Session gelang in der Schlussphase nur DTM-Rookie Jonathan Aberdein eine Zeitenverbesserung - und damit der zweite Startplatz neben seinem Audi-Kollegen. Der junge Südafrikaner vom Kundenteam WRT startet bereits zum dritten Mal in dieser Saison aus der ersten Reihe.

Titelrivalen starten nebeneinander

Jubel auch bei Green, der seine 14. Pole in der DTM erzielte - und die erste seit dem Rennwochenende auf dem Red Bull Ring im Jahr 2017! "Es ist eine ganz schön lange Zeit her seit meiner letzten Pole", sagte der 37-jährige DTM-Veteran. "Die vergangenen eineinhalb Jahre waren nicht einfach für mich. Es ist gut zu sehen, dass ich immer noch die Pace für die Pole habe."

Audis Titelanwärter Nico Müller und Rene Rast teilen sich heute die zweite Startreihe. Samstagssieger Müller fehlten 0,151 Sekunden zur Spitze, Rast lag 0,212 Sekunden hinter Green.

"Nico und Rene stehen vor Marco, das ist wichtig. Hoffentlich können wir es heute zusammenhalten und ein weiteres gute Ergebnis erzielen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. Der Autobauer aus Ingolstadt hatte am Samstag einen Dreifach-Sieg durch Müller, Frijns und Rockenfeller erzielt, während Rast die Ziellinie wegen eines frühen technischen Defekts nicht sah.

Den Fünffach-Erfolg von Audi im Qualifying komplettierte Robin Frijns mit dem fünften Startplatz. Bestplatzierter BMW-Pilot war - keine Überraschung - einmal mehr Marco Wittmann. Der zweifache DTM-Champion belegte den sechsten Platz mit einem Rückstand von 0,250 Sekunden. "Gegen die Audis sehen wir im Moment kein Land", räumte Wittmann ein.

Der Titelanwärter wird es nicht nur nach vorne hin schwer haben, den Audi-Riegel zu knacken. Mit Loic Duval und DTM-Rookie Pietro Fittipaldi sitzen ihm zwei weitere Audi-Piloten auf den Positionen sieben und acht direkt im Nacken. Die vier Aston Martin mussten sich unterdessen mit den letzten beiden Startreihen begnügen.

Lausitzring 2019: Qualifying 2

1 Green (AUDI) 1:35.397
2 Aberdein (WRT) 1:35.498
3 Müller (AUDI) 1:35.548
4 Rast (AUDI) 1:35.609
5 Frijns (AUDI) 1:35.628
6 Wittmann (BMW) 1:35.647
7 Duval (AUDI) 1:35.677
8 Fittipaldi (WRT) 1:35.747
9 Glock (BMW) 1:35.843
10 Rockenfeller (AUDI) 1:35.891
11 Van der Linde (BMW) 1:35.907
12 Eriksson (BMW) 1:36.035
13 Eng (BMW) 1:36.314
14 Spengler (BMW) 1:36.327
15 Di Resta (R-M) 1:36.555
16 Dennis (R-M) 1:36.667
17 Habsburg (R-M) 1:37.112
18 Juncadella (R-M) 1:37.130

Audi-Quartett zur Halbzeit vorne

Nach den ersten Runs führte Green das Klassement an. Hinter dem Briten lagen seine Audi-Markenkollegen Müller, Rast und Frijns auf den Plätzen zwei bis vier. BMW-Rivale Wittmann nahm nach der ersten Runde die fünfte Position in der Zeitentabelle ein - der Rückstand betrug deutliche drei Zehntelsekunden. Die vier Aston Martin belegten mit einem Rückstand von ein bis fast zwei Sekunden geschlossen die letzten Plätze.

DTM-Video, Lausitzring: Zusammenfassung des Samstags-Rennens: (03:15 Min.)


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