DTM

Edo Mortara wechselt DTM-Design zum 3. Mal: Das steckt dahinter

Edo Mortara wird wieder zum Pink Panther. Der Mercedes-Pilot wechselt zum dritten Mal in der DTM-Saison 2018 die Lackierung. Die Hintergründe.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Die DTM hat wieder einen Pink Panther im Starterfeld. Edoardo Mortara erhält ab dem anstehenden Rennwochenende in Brands Hatch eine neue Lackierung für seinen Mercedes. Der Italo-Schweizer kehrt zu einem ähnlichen Design zurück, das er schon in der Saison 2017 nach seinem Wechsel von Audi zu Mercedes fuhr.

Letztes Jahr wurden sein pinker Mercedes sowie wie der von Lucas Auer von BWT gesponsert, doch für diese Saison hat sich das österreichische Unternehmen vorerst aus der DTM zurückgezogen. Da erscheint die jetzige pinke Lackierung, die dem Vorjahres-Design zumindest ähnelt, auf den ersten Blick etwas verwirrend zu sein.

Umso verwirrender, dass Mercedes Mortaras neue Lackierung als 'Watermelon Pink' bezeichnet. Das Innere der Frucht ist schließlich eher rötlich. Vor diesem Hintergrund wird klar, was wirklich hinter dem neuen Pink Panther steckt. Mercedes-Sponsor Silberpfeil Energy hat seit geraumer Zeit eine Sorte mit Wassermelonen-Geschmack im Angebot. Die dazugehörige Farbe passt exakt zu Mortaras Lackierung.

Mortaras erste Lackierung im DFB-Design - Foto: DTM

Mercedes verzichtete beim neuen Design allerdings auf eine direkte Kennzeichnung des Sponsors. Den Schriftzug trägt stattdessen Silberpfeil Energy Mercedes-AMG Motorsport-Teamkollege Lucas Auer auf dem Auto, der nach dem BWT-Aus in dieser Saison ebenfalls einen neuen Sponsor für seinen Mercedes erhielt.

Mortaras Rückkehr zum Pink Panther sorgte beim einen oder anderen Rennfahrer für ein Augenzwinkern. "Du änderst deine Lackierung häufiger als ich meine Unterwäsche", schrieb Christopher Mies auf Instagram. Mortaras Antwort mit einem Augenzwinkern: "Nicht meine Wahl, mein Freund." Anmerkung von Dirk Müller zu Mies: "Das ist auch nicht so schwierig."

Tatäschlich wechselt Mortara schon zum dritten Mal in der laufenden Saison das Design. Zum Auftakt trat er mit einer schwarz-rot-goldenen Lackierung angelehnt an die Deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft an. Nach dem Vorrunden-Aus wechselte Mortara für das Zandvoort-Wochenende zu einem schwarzen Design mit orangen Akzenten.

Mortaras Übergangs-Lackierung in Zandvoort - Foto: DTM

Mercedes und Mortara machten sich einen Spaß daraus, das neue Lackkleid in den sozialen Netzwerken anzuteasern. Zunächst veröffentlichte er auf Instagram ein Foto mit einem Helm, der optisch an eine Melone erinnert. "Neuer Helm für Brands Hatch", schrieb Mortara dazu.

Einen Tag später postete er ein Foto des pinken Plüsch-Dinosauriers und Kinderzimmer-Helden Barney. "Mein Rennanzug für nächsten Rennen", kommentierte Mortara dazu.

2017 brachte Mortara der Pink Panther kein Glück. In seiner ersten DTM-Saison für den Hersteller aus Stuttgart tat sich der Neuzugang schwer und kam nicht über Platz 14 in der Gesamtwertung hinaus. In seiner zweiten Mercedes-Saison läuft es wesentlich besser für den 31-Jährigen. Zur Saisonhalbzeit belegt er den fünften Platz in der Gesamtwertung und wahrt seine Titelchancen.


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