DTM

BMW 2017 nur noch mit zwei Teams in der DTM: RMG und RBM

Die besten BMW-Teams der Saison 2016, RMG und RBM, setzen nächstes Jahr je drei Autos ein. MTEK und Schnitzer übernehmen neue Aufgaben.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - BMW tritt 2017 in der DTM mit nur mehr zwei Teams an, die jeweils drei BMW M4 DTM einsetzen. Die beiden besten BMW-Teams der abgelaufenen Saison haben den Zuschlag erhalten: RMG und RBM. Beide Teams sind seit 2012 dabei und konnten zahlreiche Erfolge feiern. Die Fahrer werden beim Saisonabschluss in München am 9. Dezember bekannt gegeben.

MTEK und Schnitzer wechseln von der DTM auf die Langstrecke. MTEK wird dabei die Vorbereitung für den Start von BMW in der Langstreckenweltmeisterschaft WEC übernehmen und hat ein umfangreiches Test- und Entwicklungsprogramm vor sich. MTEK ging seit 2013 in der DTM an den Start und feierte unter anderem den ersten DTM-Sieg von Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock.

Schnitzer bestritt seit 2012 66 Rennen in der DTM. Gleich im ersten Jahr gewann Schnitzer den Teamtitel sowie mit Bruno Spengler den Fahrertitel. Nun kehrt die Mannschaft von Charly Lamm in den GT-Sport zurück, wo sie bereits mehrfach erfolgreich war. Fünf Siege bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring gehen auf das Konto von Schnitzer. Der letzte Sieg datiert aus dem Jahr 2010. Nun wird das Team unter anderem auf der Nordschleife den BMW M6 GT3 einsetzen.

Wittmann, Glock und Co.: BMW-Highlights 2016: (02:41 Min.)

"Für uns stand immer fest, dass wir mit all unseren Teams weiter erfolgreich zusammenarbeiten möchten. Wegen der Änderungen in der DTM mussten wir unsere Strukturen anpassen, gleichzeitig ergaben sich im Rahmen unseres neu geordneten Motorsport-Programms neue Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Darauf ist die neue Struktur nun perfekt zugeschnitten", sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt.

"Jeder weiß, dass das BMW Team Schnitzer eine sehr enge Verbindung zum GT-Sport hat - und eine große Leidenschaft für die Langstrecke", erklärte Schnitzer-Teamchef Lamm. "Gleichzeitig schwingt natürlich auch Wehmut mit, sich aus der DTM zu verabschieden. Es war in dieser wettbewerbsintensiven Serie eine sehr intensive Zeit mit zahlreichen Herausforderungen, aber ebenso vielen schönen Momenten."


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