DTM

Bestes amerikanisches Resultat - Hand erstmals in Q4

Joey Hand freut sich über den guten Startplatz in Brands Hatch. Überrascht ist er von seinem starken Saisonstart nicht, sagt er bei Motorsport-Magazin.com.
von Frederik Hackbarth & Olaf Mehlhose

Motorsport-Magazin.com - Der Aufschwung von Joey Hand setzte sich auch in Brands Hatch fort. Der RBM-Pilot schaffte auf der kürzesten Strecke der DTM erstmals den Sprung ins Q4. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis, ich bin zufrieden", meinte der Amerikaner bei Motorsport-Magazin.com. "Immerhin ist es mein bestes Qualifying-Resultat - und wahrscheinlich das beste amerikanische, das es je gegeben hat." Nach dem Training hatte er diesen Leistungssprung allerdings nicht mehr erwartet, räumte Hand ein. "Da waren wir auf dem 18. Platz", erzählte er. "Ich bin wirklich stolz auf mein Team, das war tolle Arbeit."

Immerhin ist es mein bestes Qualifying-Resultat - und wahrscheinlich das das beste amerikanische, das es je gegeben hat.
Joey Hand

Auch wenn es nicht gelungen sei, Lösungen für alle Probleme zu finden, habe RBM im Vergleich zur Konkurrenz überdurchschnittlich gut abgeschnitten. "Alle haben Probleme mit Balance, das Auto ist nicht perfekt, aber es kommt darauf an, besser zu sein als die anderen", erklärte Hand. "Ich will immer darum kämpfen, in den Top-10 sein. Nur so hat man Chancen auf das Podium und Rennsiege." Verbesserungsfähig sei von seiner Seite hingegen noch der Auftritt in der letzten Qualifikations-Runde. "Ich war das erste Mal im Shoot-out und ich habe es nicht wirklich gut gemacht, aber ich war schon glücklich über P4." Und dass er nach der Disqualifikation von Martin Tomczyk sogar vom dritten Platz startet, wird seine Laune wahrscheinlich weiter verbessern.

Glücklich ist Hand auch mit seinen bisherigen Leistungen im Jahr 2013. "Ich fühle mich viel besser als letztes Jahr. Ich kenne die Strecken und kann die Wochenenden lockerer angehen", sagte er. Ein weiterer Grund für die Steigerung sein sein neues Team RBM. "Es sieht so aus, als wäre es die richtige Entscheidung gewesen, obwohl es mir in meinem alten Team sehr gut gefallen hat", erläuterte der BMW-Lenker und fügte hinzu: "Ich habe mich nur noch nicht an die neuen Farben gewöhnt, alle denken Dirk [Werner] wäre ich. Aber mir gefällt das Design, ich bin ein stählerner Typ - das passt."

Aber mir gefällt das Design, ich bin ein stählerner Typ - das passt.
Joey Hand

An den Neuerungen, DRS und Option-Reifen, ließe sich der Leistungssprung hingegen nicht festmachen, so Hand. "Dass sie meine Pace großartig beeinflusst haben, glaube ich nicht. Das sieht man an meinen Qualifying-Ergebnissen. Aber die Options kommen mir schon entgegen, die sind genau mein Style." Sonderlich überraschend kommt die gute Performance für ihn aber ohnehin nicht."Natürlich freue ich mich, aber irgendwie habe ich das auch erwartet", zeigte Hand Vertrauen in die eigene Stärke.


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